In den nächsten Jahren werden Millionen von Euro in die Augsburger Sportstätten investiert. Rund 1,6 Millionen Euro nimmt die Stadt Augsburg in die Hand, um in der Groß-Sanierung der Erhard-Wunderlich-Halle den nächsten Schritt zu gehen: die Sanierung des Sanitärbereichs im Osten der Halle.

Schon seit Jahren beschäftigt dieses Thema die Mitglieder des Sportausschusses, und darum war die Zustimmung (einstimmig) zu diesem Vorhaben kein großes Thema mehr. Wenn der Finanzausschuss auch zustimmt, kann an der denkmalgeschützten Halle von 1965 die nächste Sanierungsstufe in Angriff genommen werden.

Aber auch die Augsburger Sportvereine investieren kräftig in ihre Sportanlagen und bewegen beeindruckende Summen. So will die DJK Lechhausen ein neues, zweistöckiges Vereinsheim errichten und dort 1,2 Millionen Euro investieren. Der Sportausschuss gab jetzt grünes Licht für einen Zuschuss in Höhe von rund 380.000 Euro.

Stadt Augsburg fördert Baumaßnahmen mit rudn 610.000 Euro im Jahr

Die DJK ist ein Posten in der Liste des Sport- und Bäderamtes, die die sperrige Bezeichnung „Bewirtschaftung der Investitionszuschüsse für die Errichtung, Erweiterung und Sanierung von Vereinssportanlagen sowie Fortschreibung des Investitionsprogramms 2026-2030“ trägt. In ihr werden alle Baumaßnahmen der Augsburger Vereine und die Förderung der Stadt aufgelistet. Rund 610.000 Euro stehen jährlich zur Verfügung. Und die benötigen die Vereine dringend. Es stehen viele Bauvorhaben auf der Liste. Kleinere, wie beim TV Augsburg, der in eine Dachsanierung 25.000 Euro investiert. Aber auch in Großprojekte.

So saniert die TSG Augsburg ihre Bauten an der Schillstraße in mehreren Einzelmaßnahmen, die zusammen rund 270.000 Euro betragen. Der TC Schießgraben will in diesem Jahr endlich mit dem Bau seiner neuen Zweifach-Turnhalle (2,3 Millionen Euro) durchstarten. Der TSV Haunstetten benötigt 1,8 Millionen Euro für die Sanierung der Albert-Loderer-Halle.

Dann stehen zwei Vereine mit Bauvorhaben in den Startlöchern, die es in sich haben. Der TSV Göggingen will auf der Karl-Mögele-Anlage eine neue Sporthalle errichten. Dafür muss aber erst das Grundstück in Göggingen verkauft werden, auf dem die alte TSV-Halle stand. Da soll der Verein in aussichtsreichen Verhandlungen sein.

TSV Schwaben will zwei Dreifachhallen errichten. Volumen: 12 Millionen Euro

Viel Geld in die Hand nehmen will auch der TSV Schwaben. Notgedrungen. Die Sporthalle der Berufsschule VI wird im Sommer für eine Sanierung des Daches und des Hallenbodens geschlossen. Wohl für ein Jahr. Für die Schwaben eine Katastrophe, denn fast die gesamte Basketball-Abteilung wickelt dort ihren Trainings- und Spielbetrieb ab. Die Schwaben um Vereinschef Hans-Peter Pleitner planen nun gleich den großen Wurf, wenngleich die Finanzierung noch aussteht. Zwei Dreifachhallen in Fertigbauweise, die in der Nähe des Ernst-Lehner-Stadions errichtet werden sollen. Volumen: rund zwölf Millionen Euro.

  • Robert Götz

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