Heine wirkt ruhig, reflektiert, verantwortungsvoll. Sie konzentriere sich einfach auf ihre Aufgaben, erklärt sie entspannt. Vor allem sei sie dankbar, dass sie dabei sein kann. War die Kadernominierung denn zu erwarten?
Trainer Philipp Richter erklärt: „Vor anderthalb Jahren hätte es mich noch ein bisschen überrascht. Mittlerweile muss ich sagen: Das Tempo, das sie vorlegt, macht uns manchmal schon ein bisschen Sorgen.“
Sorgen, weil sie realistisch bleiben wollen – Mathilda solle auf dem Boden der Tatsachen gehalten werden, erklärt Richter. Aber auch er betont: „Die Sportliche Entwicklung geht einfach rasant bergauf.“
Vom Verband sei es ein starkes Zeichen, die junge Spielerin mit zu Olympia zu nehmen, findet Richter: „Ich denke, dass sie für viele Mädels in der Zukunft eine wegweisende Spielerin ist, die zeigt, dass alles möglich ist.“