Die Ausstellung „Tatjana“ der Künstlerin Kristina Schuldt wird am Mittwoch, 4. Februar, in der Neubrandenburger Kunstsammlung eröffnet. Die Vernissage findet ab 17 Uhr statt, das Grußwort wird Neubrandenburgs stellvertretender Oberbürgermeister Peter Modemann (CDU) halten. In das Werk der Künstlerin wird Ulrike Pennewitz, die Leiterin der Kunstsammlung, einführen. Auch Kristina Schuldt wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Weiblicher Körper steht im Fokus
Die Künstlerin wurde im Jahr 1982 in Moskau geboren. Mitte der 1980er-Jahre kam sie nach Neubrandenburg, „wo sie aufwuchs und erste künstlerische Impulse erhielt“, heißt es aus dem Neubrandenburger Rathaus. Heute lebt und arbeitet Kristina Schuldt in Leipzig. „Ihre Werke wurden in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und sind weltweit in institutionellen wie privaten Sammlungen vertreten“, wird erläutert. Ihr Fokus liege auf der menschlichen Figur und insbesondere dem weiblichen Körper.
In ihren Bildern „verschmelzen kunsthistorische und literarische Referenzen mit politischen, feministischen und persönlichen Themen zu rätselhaften, zugleich humorvollen Kompositionen“, heißt es aus der Pressestelle der Stadt. Die Bilder von Kristina Schuldt „reflektieren die zerstreute Aufmerksamkeit unserer hochvernetzten Gegenwart und vermitteln den Menschen als eine im Bildraum gleichzeitig ein- wie auftauchende Gestalt“.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Galerie „Eigen + Art“. Zur Ausstellung gibt es auch ein Begleitprogramm, die Kunstsammlung bietet „ein Künstlerinnengespräch, Sonderführungen und museumspädagogische Angebote an“. Weitere Informationen zu dem Programm gibt es im Internet auf der Seite der Neubrandenburger Kunstsammlung.
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