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News zur Ukraine im Ticker: Moskau bestätigt Teilnahme an Ukraine-Treffen in Abu Dhabi. Russische Botschaft weist deutschen Spionage-Vorwurf zurück
Dieser Ticker ist beendet. Neue Informationen zum Ukraine-Krieg finden Sie im neuen News-Ticker.
Update, 5:20 Uhr: Russland, die USA und die Ukraine wollen sich nach Angaben des Kreml noch heute in Abu Dhabi treffen. Die vorangegangenen Gespräche von Präsident Wladimir Putin mit US-Gesandten seien inhaltlich konstruktiv und sehr offen gewesen, so das russische Präsidialamt. Eine langfristige Einigung sei jedoch nur möglich, wenn die territoriale Frage gemäß der Vereinbarung des Alaska-Gipfels gelöst werde. Russland strebe eine diplomatische Lösung an, werde die Kämpfe aber bis dahin fortsetzen, hieß es weiter.
Ist Wladimir Putin an einer Lösung des Ukraine-Kriegs interessiert? © dpa
Update, 23. Januar, 5:00 Uhr: Die russische Botschaft in Berlin weist Spionagevorwürfe Deutschlands zurück. Es handle sich um eine „dumme, eilig zusammengestrickte Provokation, die vor dem Hintergrund der aktiv hochgedrehten Angstmacherei um Spione, die russische diplomatische Vertretung diskreditieren soll“, heißt es in einer Stellungnahme der Botschaft.v
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 21:58 Uhr: US-Sondergesandter Steve Witkoff ist für die Gespräche über den Ukraine-Krieg mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau eingetroffen. Zusammen mit Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner landete Witkoff am Donnerstag auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo, wie das russische Staatsfernsehen berichtete. Die diplomatischen Bemühungen zur Beilegung des Konfliktes haben zuletzt an Fahrt aufgenommen. Während Russland, das etwa 20 Prozent der Ukraine kontrolliert, die vollständige Eroberung der Donbass-Region anstrebt, warnt Kiew vor Gebietsabtretungen, die Moskau zu weiteren Angriffen ermutigen könnten.
Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland
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Update, 21:33 Uhr: Finnlands Präsident Alexander Stubb hat sich optimistisch zum Verlauf des Ukraine-Kriegs aus westlicher Sicht geäußert. US-Präsident Donald Trump übe großen Druck auf Russland aus, sagte Stubb der Nachrichtenagentur Reuters am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. „Ich denke, Präsident Trump übt großen Druck auf Russland aus, und ich hoffe, er macht damit weiter“, erklärte der finnische Staatschef. Stubb zeigte sich zuversichtlich bezüglich eines 20-Punkte-Friedensplans mit Sicherheitsgarantien für die Ukraine und Wiederaufbau-Maßnahmen. Allerdings bezweifle er, dass Moskau den Plan aus innenpolitischen Gründen akzeptieren werde.
Ukraine-News: Kiew produziert bis zu 1000 Abfang-Drohnen am Tag
Update, 20:09 Uhr: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj neue Informationen zur Waffenproduktion im Ukraine-Krieg preisgegeben. Russland stelle täglich rund 500 Angriffs-Drohnen und „dutzende“ ballistische Raketen her, erklärte Selenskyj am Mittwoch. Im Gegensatz dazu produziere die Ukraine etwa 1000 Abfang-Drohnen pro Tag, die sie zur Abwehr russischer Luftangriffe einsetze. Selenskyj betonte jedoch, „Das reicht aber noch nicht aus“ und appellierte an Europa, die Verteidigungsbemühungen zu intensivieren.
Update, 19:18 Uhr: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass er eine Teilnahme am von Donald Trump geplanten „Friedensrat“ erst nach dem Ende des Krieges in Betracht ziehe. Selenskyj betonte, dass die Ukraine nicht gemeinsam mit Russland und Belarus an einem Tisch sitzen könne. Laut einem Bericht von Ukrainska Pravda bestätigte Selenskyj am Rande des Forums, dass er eine entsprechende Einladung von Trump erhalten habe.
Selenskyj dankt Macron für Beschlagnahmung eines Tankers der russischen Schattenflotte
Update, 18:36 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat Emmanuel Macron gedankt für die Beschlagnahmung eines Tankers der russischen „Schattenflotte“. Auf X schrieb Selenskyj: „Genau diese Entschlossenheit ist erforderlich, um sicherzustellen, dass russisches Öl nicht länger Russlands Krieg finanziert“. Er betonte die Notwendigkeit, russische Tanker in der Nähe europäischer Küsten zu stoppen und forderte Sanktionen gegen die „Schattenflotte“. Diese Schiffe sollten aufgebracht und das Öl verkauft werden.
Kurz zuvor hatte Selenskyj diese Forderungen auch in einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos geäußert. Europa solle sich dabei das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf venezolanisches Öl zum Vorbild nehmen.
Update, 17:43 Uhr: Die Ukraine hat sich offenbar mit den USA auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine für die Zeit nach dem Ende des Ukraine-Kriegs geeinigt. Das teilte Präsident Selenskyj am Abend mit. Das Thema Sicherheitsgarantien sei „erledigt“, sagte Selenskyj am Donnerstag vor Journalisten in der Schweiz. „Das Dokument muss von den Seiten, von den Präsidenten unterzeichnet werden und geht dann an die nationalen Parlamente“, sagte Selenskyj, der sich zuvor mit Trump in Davos getroffen hatte.
Ukraine-News: Selenskyj kündigt erstes trilaterales Treffen mit Russland und den USA an
Update, 15:50 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für Freitag ein Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt, an dem Vertreter der Ukraine, der USA und Russlands teilnehmen sollen. Es wäre das erste trilaterale Treffen dieser Art im Rahmen des Ukraine-Kriegs. Dabei soll über Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs gesprochen werden. Wer genau für die drei Nationen an dem Treffen teilnehmen wird, ist jedoch nicht bekannt.
Ukraine-News: Frankreichs Marine entert Schiff von Putins Schattenflotte
Update, 15:41 Uhr: Die französische Marine hat im Mittelmeer einen Öltanker Russlands abgefangen und geentert, der zu Putins Schattenflotte gehören soll. Das meldetet Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Nachmittag in einem Beitrag auf X. „Die Operation wurde auf hoher See im Mittelmeer mit Unterstützung mehrerer unserer Verbündeten durchgeführt. Sie erfolgte in strikter Übereinstimmung mit dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen“, erklärte Macron zu dem Vorfall weiter. „Wir sind entschlossen, das Völkerrecht zu wahren und die wirksame Durchsetzung der Sanktionen sicherzustellen.“
Update, 15:15 Uhr: Beim Treffen zwischen Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben des US-Präsidenten kein Durchbruch für ein Ende des Kriegs in der Ukraine gelungen. Man habe „noch einen Weg vor sich“, sagte er vor Reportern im Schweizer Alpenort Davos. Es sei ein „gutes“ Gespräch gewesen. Man müsse aber sehen, wie das Gespräch seines Unterhändlers Steve Witkoff mit Wladimir Putin heute Abend in Moskau verlaufe. Dabei sei die Botschaft an Putin: „Der Krieg muss aufhören.“
Deutschland weist Putins getarnten Spionage-Führungsoffizier aus
Update, 14:40 Uhr: Nach der Festnahme einer mutmaßlichen Spionin für Russland mit deutscher und ukrainischer Staatsangehörigkeit hat die Bundesregierung den russischen Botschafter einbestellt. Ihm sei mitgeteilt worden, dass ein in dem Fall ebenfalls Verdächtiger ausgewiesen worden sei, der „im Auftrag von Russland spioniert hat“, teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit. Nach Informationen des Spiegel“ handelt es sich bei dem Ausgewiesenen um den Führungsoffizier der mutmaßlichen Spionin, den stellvertretenden Militärattaché der Botschaft.
Ukraine-News: Trump und Selenskyj beraten über Ende des Ukraine-Kriegs
Update, 14:04 Uhr: Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump beraten derzeit über ein Ende des Ukraine-Krieges. „Das Treffen hat begonnen“, so Selenskyjs Sprecher Serhyj Nykyforow. Trumps Sondergesandter Steve Witkoff sagte in Davos, die Gespräche seien weit fortgeschritten. Es gebe nur noch „ein einziges Problem“ zwischen der Ukraine und Russland. Details dazu nannte der US-Gesandte nicht. „Ich denke, wir haben es auf ein einziges Problem reduziert, und wir haben verschiedene Varianten dieses Problems diskutiert, was bedeutet, dass es lösbar ist“, sagte er. Witkoff selbst will heute noch in Moskau mit Putin sprechen.
Ukraine-News: Kiews Armee attackiert Russland und besetzte Krim
Update, 13:26 Uhr: Die Ukraine hat in der vergangenen Nacht einen russischen Ölterminal angegriffen. Dies bestätigte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook. Betroffen sei ein Ölterminal „in der Siedlung Wolna im russischen Krasnodar Krai“. Weiter „wurden mehrere feindliche Stellungen auf der vorübergehend besetzten Krim getroffen“, hieß es weiter.
Update, 12:34 Uhr: In knapp einer halbe Stunde beginnt das Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump in Davos. Besprochen werden dürften unter anderem die US-Sicherheitsgarantien für ein Ende des Ukraine-Kriegs.
Ukraine-News: Naht das Kriegsende? Doppel-Verhandlungen in Davos und Moskau
Erstmeldung vom 22. Januar: Kiew/Moskau/Davos – Die Kämpfe an der Front gehen weiter. Doch parallel dazu werden die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs heute an gleich zwei Orten weiter vorangetrieben. Auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) im schweizerischen Davos will sich US-Präsident Donald Trump am heutigen Donnerstag mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj treffen. Zunächst hatte Trump den gestrigen Mittwoch als Termin genannt, korrigierte die Angabe später jedoch vor Journalisten und erklärte, das Treffen solle am Donnerstag stattfinden, wie der US-Sender CNN berichtete.
Trump zeigte sich zuversichtlich, dass es bei den Gesprächen Fortschritte geben könne. Er sei der Ansicht, dass Selenskyj zu einem Abkommen bereit sei. „Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermaßen nah dran sind“, sagte der Republikaner in Davos. Er bekräftigte zugleich seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Krieg in der Ukraine beendet werden müsse.
Ukraine-Verhandlungen wohl heute in Davos
Aus Kiew gab es zunächst keine Bestätigung für eine Reise Selenskyjs in die Schweiz. Der ukrainische Präsident hatte im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums erklärt, er habe keine Pläne, nach Davos zu reisen. Angesichts der schweren russischen Luftangriffe habe er im eigenen Land genug Probleme zu bewältigen. Eine Teilnahme komme nur infrage, wenn es Verträge zu unterzeichnen oder neue Hilfszusagen – etwa bei der Flugabwehr – zu verkünden gebe.
Auffällig war, dass Selenskyj am Mittwoch nicht wie gewohnt seine abendliche Videoansprache an die ukrainische Bevölkerung veröffentlichte. Dies könnte darauf hindeuten, dass er sich auf einer Reise befindet. Für eine Teilnahme am Forum müsste Selenskyj zunächst mit dem Zug von Kiew über die polnische Grenze reisen und von dort aus weiterfliegen.
Trumps Top-Verhandler reist nach Russland
Während die diplomatischen Kontakte in Davos laufen, wird in Russland der US-Sondergesandte Steve Witkoff für die Verhandlungen für ein Ende vom Ukraine-Krieg erwartet. Nach mehreren Gesprächen zwischen amerikanischen, europäischen und ukrainischen Vertretern soll Witkoff erneut Kremlchef Wladimir Putin treffen. Wie der US-Sender CNBC berichtete, habe Witkoff das Treffen für Donnerstag angekündigt. Begleitet werde er erneut von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, sagte der US-Unternehmer.
Beide waren bereits im Dezember in Moskau zu einem Gespräch mit Putin gereist. Am Dienstagabend trafen sie zudem am Rande des Wirtschaftsforums in Davos auf den russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew.
Ukraine-News: Reperationszahlungen? Putin spricht erstmals über Finanzierung von Wiederaufbau
Putin signalisierte unterdessen Bereitschaft, über Fragen des Wiederaufbaus nach einem möglichen Ende der Kämpfe zu verhandeln. So erklärte er zunächst, Russland könne „eine Milliarde Dollar aus dem in den USA festgehaltenen Geld für eine Beteiligung am von Trump ins Leben gerufenen sogenannten Friedensrat verwenden“. Anschließend fügte er hinzu: „Die übrig bleibenden Mittel der in den USA eingefrorenen Vermögenswerte könnten übrigens nach einem Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine auch zur Wiederherstellung der Territorien genutzt werden, die von den Kampfhandlungen in Mitleidenschaft gezogen wurden.“
Unklar bleibt, ob Putin damit Zahlungen an Kiew meint oder den Wiederaufbau in jenen Gebieten, die Russland für sich beansprucht. Die Positionen – insbesondere auf russischer Seite – sind weiterhin verhärtet.
Russland beharrt bislang auf weitreichenden Forderungen. Nach Angaben aus Moskau setzt der Kreml für einen Friedensschluss voraus, dass neben den bereits besetzten Landstrichen auch weitere Gebiete von der Ukraine geräumt und als Teil der Russischen Föderation anerkannt werden. Außerdem soll die Ukraine auf einen Beitritt zur NATO und auf eine starke Armee verzichten – Forderungen, die Kiew entschieden ablehnt, da das Land in einer robusten Verteidigung Abschreckung und Schutz vor weiteren russischen Angriffen sieht. Außenminister Sergej Lawrow forderte am Montag zudem faktisch einen Regierungswechsel in Kiew.
Putins Verluste im Ukraine-Krieg steigen – Russlands Armee verliert 1070 Soldaten an einem Tag.
Ungeachtet der Friedensverhandlungen gehen aktuell aber die Kämpfe an der Ukraine-Front weiter. Vor allem Russland bezahlt für seine Offensiven einen hohen Blutpreis. Laut dem Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat Russland im Verlauf des vergangenen Tages 1070 Soldaten verloren – getötet oder verwundet. Die gesamten Verluste der russischen Armee werden damit seit Beginn des Angriffs am 24. Februar 2022 auf etwa 1.230.810 Soldaten beziffert. Darüber hinaus habe Russland 11.596 Panzer, 23.943 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.516 Artilleriesysteme eingebüßt. (red mit Agenturen)