07:48 Uhr | Anstieg an schwerverletzten Zivilisten
In der Ukraine wächst die Zahl an schwerverletzten Zivilisten. Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International weist auf die gestiegene Zahl an Verletzungen wie Amputationen oder Verbrennungen und an Menschen mit Behinderungen hin sowie auf den enormen Bedarf an Fachkräften und Hilfsmittel. Immer mehr Menschen benötigen Physiotherapie, Prothesen und psychologische Unterstützung. Die Menschen seien nicht nur körperlich schwer verletzt, sondern würden auch an Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Die Organisation verweist auf Schätzungen, wonach rund 300.000 Menschen Kriegsverletzungen erlitten haben. (Quellen: KNA, ots)
07:06 Uhr | Greenpeace kritisiert Frankreichs Uran-Importe aus Russland
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft Frankreich vor, weiterhin atomares Material aus Russland zu beziehen. Eine Auswertung von Zolldokumenten sowie Daten zu Uran-Lieferungen wiesen darauf hin, dass Russland weiterhin von großer Bedeutung für den französischen Stromkonzern EDF, das Atomunternehmen Orano und das Kerntechnikunternehmen Framatome sei. Eine Schlüsselrolle bei den Lieferungen von angereichertem Uran spiele der russische Nuklearkonzern Rosatom, teilte Greenpeace mit. Von den Sanktionen gegen Russland ist der Kernkraftsektor bislang ausgenommen. (Quelle: dpa)
02:47 Uhr | Drei Tote bei Drohnenangriffen in Region Saporischschja
Bei russischen Drohnenangriffen in der südukrainischen Region Saporischschja sind nach Behördenangaben drei Menschen getötet worden. In der Stadt Wilnjansk starben zwei Frauen und ein Mann, ein weiterer Mann wurde verletzt. Wohnhäuser wurden zerstört und Brände ausgelöst. (Quelle: AFP)
00:38 Uhr | Selenskyj kritisiert Kiewer Stadtverwaltung wegen Energiekrise
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die angespannte Wärme- und Stromversorgung in Kiew nach russischen Luftangriffen auch der Stadtverwaltung angelastet. Notwendige Ausrüstung hätte vor dem Winter beschafft werden müssen, die Reaktionen seien zu langsam, sagte Selenskyj. In Kiew sind Heizung, Strom und teils auch Wasser ausgefallen. Zugleich warnte er vor einer neuen russischen Angriffswelle und dankte Helfern aus dem ganzen Land. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 28. Januar 2026
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Außenministers bereit, direkt mit Russlands Präsident Wladimir Putin über zentrale Streitfragen zu verhandeln. Dazu zählen unter anderem Gebietsfragen und das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja. Russland fordert für einen Waffenstillstand territoriale Zugeständnisse. Nach russischen Angaben wurde bei Telefonaten zwischen Präsident Putin und US-Präsident Donald Trump auch ein mögliches Treffen zwischen Putin und Selenskyj erörtert. Russland erklärte, einen solchen Kontakt nicht abzulehnen.