Für Eintracht Braunschweig läuft der Jahresbeginn aus sportlicher Sicht sehr dürftig. Die Löwen mussten sich in der Rückrunde der 2. Bundesliga chancenlos gegen den 1. FC Magdeburg geschlagen geben (0:3) und sicherten sich in Fürth trotz Überzahl nur einen Punkt (0:0).

Abseits dessen ist der Verein auf dem Transfermarkt sehr aktiv. Hier muss Eintracht Braunschweig jetzt allerdings einen weiteren Abgang hinnehmen. Levente Szabo verlässt den BTSV und schließt sich mit sofortiger Wirkung Zaglebie Lubin an. Das gab der Verein am Mittwochabend (28. Januar) offiziell bekannt.

Szabo verlässt Eintracht Braunschweig

In der Hinrunde stand Szabo in 13 Ligaspielen auf dem Feld. Die Bilanz: ein Tor, eine Vorlage. Die Aussicht auf steigende Spielzeiten: nicht gegebenen, wie auch Benjamin Kessel betont: „Bei uns waren die Einsatzzeiten für ihn bereits in der Hinrunde überschaubar, an dieser Situation hätte sich auch in den kommenden Monaten wenig verändert.“

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Zu dieser Erkenntnis kamen Verein und Spieler nach einem „offenen Gespräch in der Winterpause“, wie der Sport-Geschäftsführer weiter ausführt. Szabos Wechsel sei eine „gute Lösung für alle Parteien“. Doch bei Eintracht Braunschweig besteht Handlungsbedarf – gerade in der Offensive.

Conteh-Abgang schwächt Offensive

Die blieb in den ersten beiden Partien in der Bundesliga-Rückrunde erschreckend blass. Den Abgang von Christian Conteh scheint das aktuelle Personal kaum kompensieren zu können. In der Breite nimmt der BTSV-Kader durch den Szabo-Verkauf auf dieser Position noch weiter ab.

Mit dem Karlsruher SC wartet in der 2. Bundesliga bereits die nächste harte Aufgabe auf Eintracht Braunschweig. Ob die Offensive hier besser ins Spiel findet, bleibt abzuwarten. Szabo wird nicht mehr mithelfen können. Doch in der Verantwortung stehen ohnehin andere.