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So schnell geht das: Linton Maina (26) war beim 1. FC Köln komplett raus. Nur zwei Startelf-Einsätze in der Hinrunde, dazu sieben Kurz-Einsätze. Der Frust war groß beim Aufstiegshelden, sogar ein Winter-Wechsel war Thema. Jetzt ist Maina zurück und plötzlich Hoffnungsträger.

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„Dass Linton Potenzial hat, wissen wir. Er hat sich durch die Schienenposition empfohlen. Harte Arbeit wird dann belohnt“, sagt Trainer Lukas Kwasniok (44).

Seit drei Spielen steht Maina in der Startelf. Traf sogar beim 1:3 gegen die Bayern, erzwang zuletzt beim 1:2 in Freiburg den zwischenzeitlichen Eigentor-Führungstreffer. Und auch gegen Wolfsburg (Freitag, 20.30 Uhr/DAZN) ist Maina zum vierten Mal in Folge dabei. Kwasniok, der Woche für Woche sein Team durchwechselt, spricht ihm sogar ein Startelf-Versprechen aus, sagt: „Er wird wieder beginnen.“

Denn Maina ist plötzlich verdammt wichtig für Kwasniok! In der Hinrunde hatten ihm Said El Mala (19) und Jakub Kaminski (23) auf den Flügeln schnell den Rang abgelaufen. Jetzt steckt El Mala (Kwasniok: „Er ist vielleicht nicht ganz so leicht unterwegs“) in seinem ersten kleinen Tief. Kaminski wird auch auf anderen Positionen (u.a. Sechser) gebraucht. Und auch Jan Thielmann (23) hängt durch.

„Am liebsten wäre es mir, wenn alle Spieler über 34 Spieltage auf ihrem Peak sind. Das ist aber leider nicht die Realität. Ich hoffe, dass Linton dieses Niveau halten kann“, sagt Kwasniok.

Der Coach braucht einen starken Maina. In der letzten Saison hatte der Flügel-Flitzer sein Team mit 3 Toren und 11 Vorlagen zum Aufstieg geführt und war auch als interner Einpeitscher ein wichtiger Faktor.

Köln steht gegen Wolfsburg gehörig unter Druck. Der FC darf nicht verlieren, sonst droht am Wochenende der Absturz bis auf Platz 14. Danach heißen die Gegner Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim.

Kwasniok: „Jeder Spieltag ist eine Chance. Ich unterscheide dort nicht. Ich freue mich über drei Punkte gegen Wolfsburg genauso wie über drei Punkte gegen Stuttgart. Das Wichtigste ist, dass wir die Punkte einfahren, um am Ende die Klasse zu halten.“