Eis in der Elbe an den Hamburger Landungsbrücken.

AUDIO: Eiskalter Januar: Probleme im Hamburger Hafen (1 Min)

Stand: 29.01.2026 13:59 Uhr

Dieser Januar wird voraussichtlich der kälteste seit 16 Jahren in Hamburg. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigt. In den nächsten Tagen werden die Temperaturen noch sinken. Auf der Elbe sind die Eisbrecher weiterhin im Einsatz und kleinere Schiffe liegen fest.

Im Hauptstrom halten die Eisbrecher die Schollen in Bewegung – aber nicht in den Fleeten. In der Speicherstadt ist das Eis deswegen inzwischen zu dicht für den Schiffsverkehr. Das bedeutet Liegezeit für die kleineren Barkassen.

Keine Fahrten in die kleineren Fleete

Die Fahrten in die kleineren Fleete fallen aus, denn das Eis kann die Schiffsschrauben und den Anstrich beschädigen. An den Landungsbrücken berichten einige Schiffsführer von Barkassen, die sich in der Speicherstadt festgefahren haben.

Eisbrecher sichern die Kohleversorgung

Weiter flussaufwärts halten die Eisbrecher auch das Kraftwerk Tiefstack am Laufen. Ohne diese würden die Schiffe, die die Kohle liefern, das Kraftwerk nicht erreichen. Die Hamburger Energiewerke haben die Eisbrecher seit dem Wintereinbruch beauftragt.

Es bleibt kalt in Hamburg

Und es bleibe weiter kalt, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst. Es werde voraussichtlich der kälteste Januar seit 2010. Damals lag die die mittlere Temperatur bei minus 3,1 Grad. Für diesen Jahr im Januar bei bislang minus 0,4 Grad.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 29.01.2026 | 13:00 Uhr