1. Nicki Minaj: Fan-Bekenntnis
Derzeit gibt es nicht viele Stars, die sich zu Donald Trump bekennen. Doch jetzt durfte sich der US-Präsident über prominente Unterstützung freuen: Rapperin Nicki Minaj hat sich auf einer Veranstaltung der US-Regierung am Mittwoch in Washington als „vermutlich größter Trump-Fan“ bezeichnet. Auf der Bühne hielt sie mit dem US-Präsidenten Händchen.
Minaj gilt mit mehr als 250 Millionen verkauften Tonträgern als erfolgreichste Künstlerin des Rap. Sie wurde in Trinidad und Tobago geboren und kam mit fünf Jahren in die USA. Ihre Fanbase besteht vor allem aus jungen Schwarzen Frauen und Mitgliedern der LGBTQ+-Community. Die hat sie mit ihrem Auftritt in Aufruhr versetzt – allerdings nicht zum ersten Mal.
Im Dezember etwa war sie bereits gemeinsam mit Erika Kirk, der Witwe des erschossenen rechten Polit-Influencers Charlie Kirk, aufgetreten. Bei diesem Anlass bezeichnete Minaj Donald Trump als „gutaussehend und schneidig“. Anlässlich Trumps ersten Wahlsiegs 2016 hatte sie sich noch ganz anders geäußert. Damals rappte sie „Trump will, dass ich nach Hause gehe“. Und sie betete für ihre ausländischen Freunde, dass sie nicht abgeschoben würden.
2. Bruce Springsteen: Musikalischer Protest
Liedermacher Bruce Springsteen hat im Laufe seiner Karriere immer wieder politische Songs geschrieben und aus seiner Abneigung gegen US-Präsident Donald Trump nie ein Geheimnis gemacht. Nach dem gewaltsamen Tod von Alex Pretti und Renee Good durch Schüsse der US-Einwanderungspolizei ICE hat er nun den Protestsong „Streets of Minneapolis“ veröffentlicht. „Trumps Schlägertrupps schlugen auf ihn ein, auf sein Gesicht und seine Brust,“ singt Springsteen darin. „Dann hörten wir Schüsse, und Alex Pretti lag tot im Schnee. Sie behaupteten, es sei Notwehr gewesen, Sir. Glauben Sie bloß nicht Ihren Augen.“ Am Ende hört man Demonstranten „ICE out!“ skandieren.Springsteen widmet „Streets of Minneapolis“ Alex Pretti und Renee Good und „den Menschen von Minneapolis, unseren unschuldigen zugewanderten Nachbarn“.
3. Katy Perry: Aufruf zum Widerstand
Die US-Sängerin Katy Perry ruft ihre Landsleute ganz konkret zum Widerstand gegen die brutale Vorgehensweise der Einwanderungsbehörde ICE auf. „Die Macht ist in deinen Händen“, erklärt sie auf Instagram und gibt ihren rund 200 Millionen Followern Handlungsanweisungen wie „Ruf deine Senatoren an“, um die Freigabe zusätzlicher finanzieller Mittel für ICE kurzfristig zu verhindern.
4. Glenn Close: Angst vor Bürgerkrieg
Hollywood-Schauspielerin und Golden-Globe-Gewinnerin Glenn Close hat sich ebenfalls auf Instagram direkt an ihre Follower gewandt. In einer Rede, die sie vom Blatt ablas, erklärte sie, sie sei „empört und angewidert von dem, was unter dem Trump-Regime geschieht“. Außerdem sieht sie die USA offenbar am Rande eines Bürgerkriegs: „Ich habe schon lange das Gefühl, dass es Tausende und Abertausende amerikanischer Bürger gibt, deren Keller voller Waffen sind. Ich befürchte, dass die ICE ihnen einen Vorwand liefert, den Abzug zu betätigen.“
5. Stephen King: Gestapo-Vergleich
Bestseller-Autor Stephen King bezieht auf der Plattform „X“ regelmäßig Stellung gegen US-Präsident Trump und das brutale Vorgehen von ICE. „Alex Pretti wurde ermordet“, schrieb er dort etwa. Und er zieht auch einen Vergleich zum berüchtigten Vorgehen der Geheimen Staatspolizei im Nazi-Deutschland unter Adolf Hitler: „ICE ist die amerikanische Gestapo.“