216.000 Euro
Betrugswelle in Dresden: Polizei warnt vor falschen Polizisten
Mehr als 200.000 Euro haben Betrüger seit etwa einem Monat in Dresden ergaunert. Wie die Polizei erklärt, ist die Masche oft die selbe.
Dresden. In Dresden und Umgebung kommt es nach Angaben der Polizei seit Mitte Dezember vermehrt zu Betrugsversuchen. Die Masche sei dabei häufig die selbe: Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus.
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Die Täter berichten am Telefon, dass bei einem festgenommenen Einbrecher ein Notizzettel mit dem Namen und der Anschrift des Angerufenen gefunden wurde, erklärt die echte Polizei. Anschließend bieten die Betrüger an, Polizisten vorbeizuschicken, um Wertgegenstände sicherzustellen.
Um zusätzliches Geld zu erbeuten, wird in manchen Fällen behauptet, dass auch Bankmitarbeiter Teil der kriminellen Bande seien. So wollen die Betrüger die Betroffenen dazu bringen, Geld vom eigenen Konto abzuheben, um es bei den falschen Polizisten in Sicherheit zu bringen.
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In den letzten Wochen soll es so zu 13 Geldübergaben gekommen sein, bei denen etwa 216.000 Euro erbeutet wurden. Die Polizei rät deswegen: Lassen Sie sich am Telefon nicht zu Geldübergaben an Unbekannte oder Überweisungen auf unbekannte Konten überreden. Sprechen Sie verdächtige Anrufe mit Angehörigen oder Bekannten ab und kontaktieren sie im Verdachtsfall die echte Polizei. Die Behörde unterstreicht ausdrücklich, dass Beamte weder Wertgegenstände noch Bargeld sicherstellen.
DNN