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Ford Explorer und Capri bekommen LFP-Batterie
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Selten bekommen Lizenznehmer technische Veränderungen zuerst. In der Zusammenarbeit von Volkswagen und Ford ist das bei dieser Neuerung der Fall: Die Basisausführung der E-SUV-Modelle Explorer und Capri, die als technische Basis den Modularen Elektrikbaukasten von Volkswagen nutzen, bekommen eine LFP-Batterie und einen überarbeiteten Antrieb. Schritt für Schritt dürfte das, was Ford an technischen Eckdaten nennt, auch in die Elektroautos aus dem Volkswagen-Konzern einziehen. Für die Kunden hat das Vor- wie auch Nachteile.
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Die neue Batterie hat einen nutzbaren Energiegehalt von 58 kWh und damit etwas mehr als bisher im Basismodell. Die Zellchemie wird umgestellt auf Lithium-Eisen-Phosphat. Diese Zusammensetzung bietet, bezogen auf Gewicht und Volumen, eine etwas geringere Energiedichte, ist andererseits allerdings billiger in der Produktion und gilt als robust. Ford bewirbt die Umstellung dann auch damit, dass sich die Batterie dauerhaft ohne Kapazitätseinbußen auf 100 Prozent aufladen lässt.
DC-Ladeleistung sinkt
Für den Kunden hat die Veränderung bei der Zellchemie zwei direkte Folgen. Zum einen liegt die Betriebstemperatur, in der die Batterie am schnellsten geladen werden kann, mit LFP-Zellen etwas höher als mit den bisher verwendeten Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen. Eine Vorkonditionierung der Batteriezellen wird also tendenziell etwas mehr Strom benötigen. Zudem sinkt die Ladeleistung. Bisher konnte in der Spitze mit 145 kW geladen werden, nun sind es 110 kW. Ford nennt für die Aufladung von 10 auf 80 Prozent eine Zeit von 28 Minuten. Daraus ergibt sich in diesem Fenster eine durchschnittliche Netto-Ladeleistung von 87 kW.
Zugleich wird ein neuer E-Motor eingebaut, der 140 kW leistet und weniger als der Vorgänger mit 125 kW Leistung verbrauchen soll. Zusammen mit der etwas größeren Batterie steigt die Reichweite im WLTP auf 433 bis 464 km im Capri und 410 bis 444 km im Explorer. Den Verbrauch im Zyklus gibt Ford mit 14,8 bis 15,7 kWh (Capri) bzw. mit 15,4 bis 16,4 kWh im Explorer an.
Volkswagen dürfte rasch nachziehen
Sowohl der Antrieb als auch die LFP-Batterie sind in diversen Volkswagen-Modellen zu erwarten. Bei Skoda sind in Elroq (Test) und Enyaq die bisherigen Basismodelle vorübergehend aus dem Programm genommen worden. Vermutlich werden beide mit dem hier vorgestellten Antriebsstrang bald wieder zu bestellen sein. Auch für ID.3 und ID.4, der nach der anstehenden Modellpflege ID.Tiguan heißen soll, erwarten wir die Umstellung auf die LFP-Batterie und den 140-kW-Motor im Laufe des Jahres.
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Listenpreise vs. Markt
Ford bietet die Kombination aus der neuen Batterie und dem gestärkten Motor in beiden E-SUVs in zwei Ausstattungslinien an. Damit kostet der Explorer laut aktueller Preisliste mindestens 39.900 Euro, der Capri ist offiziell ab 42.400 Euro zu haben. Momentan räumt Ford allerdings einen Nachlass von 5000 Euro für alle ein. Zusammen mit den staatlichen Förderungen kann unter bestimmten Umständen ein neuer Explorer für weniger als 30.000 Euro zu haben sein.
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(mfz)
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