Bielefeld. In Bielefeld ist und bleibt es glatt. Wie die Bielefelder Polizei am Donnerstagmorgen, 29. Januar, berichtet, ist es alleine an der Rosenhöhe zu zwei leichten Unfällen mit Blechschaden gekommen, sagt Fabian Rickel auf nw.de-Anfrage. Direkt an der Zufahrt zur Rosenhhöhe und am Friedhofsparkplatz sind jeweils Autos in andere gerutscht. Niemand wurde verletzt.
Auf der Eickumer Straße ist zudem am Morgen ein Autofahrer in Richtung Herford aufgrund der Glätte ins Schleudern geraten. Das Auto stellte sich quer und landete auf der Seite. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt.
Weil eine Mercedes-Fahrerin (29) im tiefsten Schneetreiben auf Sommerreifen unterwegs war, ist es nach Angaben der Polizei am Mittwochabend, 28. Januar, zu einem Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten gekommen. Unter den Patienten ist auch ein vierjähriges Kind.
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Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist auf das hin, was wir aus dem Fenster blickend sehen: Schnee. Aufgezählt kommen zusammen: Schnee, Schneeregen, von Westen im Regen übergehend, Glätte und gebietsweise Frost. Ursache sind atlantische Tiefdruckgebiete, deren Ausläufer immer wieder für die Zufuhr feuchter Luft nach Nordrhein-Westfalen sorgen. Dabei werde zunehmend milde Luft aus dem Süden herangeführt.
Unfallgeschehen in Bielefeld bleibt überschaubar
Für ganz OWL erwartet der DWD im Tagesverlauf weiterhin leichten Schneefall mit 1 bis 3 cm Neuschnee, im östlichen Bergland auch etwas mehr, dabei Glättegefahr, im Rheinland rasch nachlassend oder in Sprühregen übergehend.
Grundsätzlich wird empfohlen, Auto und Fahrrad stehen zu lassen und auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Während der Autoverkehr erwartungsgemäß lahmen wird in der Stadt, fährt es sich zum Beispiel mit den Stadtbahnlinien deutlich pünktlicher und sicherer durch die Stadt.
Allerdings scheinen sich die Bielefelder im Großen und Ganzen sehr gut mit dem Wetter arrangiert zu haben. Nach Angaben von Sarah Siedschlag, Sprecherin der Polizei Bielefeld, hatte es in den frühen Morgenstunden des 28. Januars, lediglich einen Unfall mit Blechschaden gegeben.
Und so blieb es dann auch bis zum Nachmittag: Um 16 Uhr meldete die Polizei null glättebedingte Unfälle. Der eher matschig-nasse Schnee war eher ein Ärgernis für nasse Schuhe und Hosenbeine sowie für Radfahrer insbesondere mit schmalen Reifen. Eine echte Gefahr für den motorisierten Straßenverkehr ließ sich nicht erkennen.
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