Kurze Einleitung Drei Jahrzehnte Schutz am Rhein – und Köln zeigt, wie ernst das Thema noch immer ist: In der Altstadt wird der Hochwasserschutz unter echten Bedingungen geprobt.
Wenn der Rhein steigt, will Köln vorbereitet sein – und genau darum geht es am Sonntag, 1. Februar 2026, in der Altstadt. Dann jährt sich das Hochwasserschutzkonzept der Stadt Köln zum 30. Mal. Nach den extremen Hochwassern 1993 und 1995 hatte der Rat der Stadt das Konzept einstimmig beschlossen. Bis heute ist es die zentrale Grundlage, um die Kölner vor Hochwasserereignissen zu schützen.
Zum Jubiläum laden die StEB Köln zum „Hochwasserschutz-Tag“ ans Bollwerk ein. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Würdigung des Konzepts, sondern auch die jährliche Hochwasserschutzübung. Dabei wird der Aufbau mobiler Hochwasserschutzanlagen unter realistischen Bedingungen trainiert. Wer zuschaut, sieht schnell: Hochwasserschutz ist keine schnelle Handbewegung, sondern komplex, personalintensiv und nur mit einem eingespielten Team zu stemmen.
Wie wichtig das Thema für Köln und ganz Nordrhein-Westfalen ist, soll zuvor in einer Pressekonferenz eingeordnet werden. Der NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat seine Teilnahme zugesagt, ebenso Kölns Umweltdezernent William Wolfgramm.
Nach der Pressekonferenz können Interessierte die laufende Übung bei einer fachlich begleiteten Führung verfolgen. Los geht es um 10 Uhr am Bollwerk, die Führung startet gegen 10:50 Uhr. Festes Schuhwerk wird empfohlen, nach Möglichkeit auch Helme.
Für Leser in Köln wichtig: Ab 12 Uhr bieten die StEB Köln außerdem geführte Hochwasserschutz-Touren für die Kölner Bevölkerung an. Für mehrere Führungen sind aktuell noch Plätze frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich über das Kundenportal unter https://kundenportal.steb-koeln.de/veranstaltungen.
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