Deutschland und Litauen stärken Verteidigungs-Partnerschaft
- Lesezeit: 2 Minuten
- Erstellt: 29. Januar 2026
Am Donnerstag empfing Bundeskanzler Friedrich Merz die seit September 2025 amtierende litauische Ministerpräsidentin Inga Ruginiene zu ihrem ersten offiziellen Besuch in Berlin. „Litauen und Deutschland sind nicht nur enge Freunde und Partner, sondern auch unverzichtbare Verbündete in der Europäischen Union“, betonte Merz.
Die Sicherheit Litauens sei untrennbar mit der deutschen Sicherheit verbunden. „Der Schutz von Vilnius ist der Schutz von Berlin“, unterstrich der Kanzler. In diesem Zusammenhang sei die permanente Stationierung einer Bundeswehr-Brigade in Litauen bis 2027 ein entscheidender militärischer Beitrag zur Abschreckung und kein bloßes politisches Symbol, sagte Merz.
Ministerpräsidentin Ruginienė hob hervor, dass ihr Land die Verteidigungsausgaben bereits auf rekordverdächtige 5,38 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesteigert habe. „Das ist eine klare Entscheidung, in die eigene Sicherheit, in die Zuverlässigkeit der NATO und in die transatlantische Partnerschaft zu investieren“, betonte sie. Angesichts zunehmender hybrider Bedrohungen, wie etwa Ballonüberflügen über kritischer Infrastruktur, müsse Europa entschlossen reagieren, sagte Ruginienė.
Auch die wirtschaftliche Souveränität war ein zentrales Thema. „Wir wollen ein Europa, das nicht nur reagiert, sondern das sich in einer rasant verändernden Welt aktiv einbringt“, betonte der Kanzler. Man wolle am 12. Februar gemeinsam mit weiteren Partnern konkrete Vorschläge zur Reform des Binnenmarktes in Brüssel vorlegen, um die Bürokratie deutlich zurückzubauen, sagte Merz.
Hinsichtlich des Ukraine-Krieges sicherten beide Länder Kiew weitere Unterstützung zu. „Die Verteidigung der Ukraine ist eben die Verteidigung der europäischen politischen Ordnung“, unterstrich der Bundeskanzler. Ein Frieden dürfe niemals über die Köpfe der Ukrainer hinweg verhandelt werden, sondern müsse auf Souveränität und dem Völkerrecht basieren, sagte Ruginienė.
Abschließend lobte die Ministerpräsidentin die deutsche Führungsrolle in Europa. „Wir betrachten Deutschland als eine der wichtigsten Säulen dieser Führung“, betonte sie. Friedrich Merz und Inga Ruginienė vereinbarten, die Zusammenarbeit auch über die kommende Kultursaison Litauens 2027/2028 weiter zu intensivieren, sagte der Kanzler.
Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung
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