
AUDIO: „Streets of Minneapolis“: Springsteen protestiert gegen ICE und Trump (1 Min)
Stand: 29.01.2026 16:17 Uhr
Der „Boss“ protestiert gegen die tödlichen Schüsse in Minneapolis. US-Rocklegende Bruce Springsteen widmet den Bürgern von Minneapolis eine Protesthymne, in der er die rabiaten Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE verurteilt.
Die Stadt Minneapolis ist zum Symbol für die aggressive Abschiebepolitik der Trump-Regierung geworden. Nun hat sich der Boss zu Wort gemeldet: Bruce Springsteen. Der Weltstar reagiert auf den Konflikt und die Gewalt mit einem Protestsong. „Streets of Minneapolis“ heißt das Lied – in Anlehnung an seinen alten Hit „Streets of Philadelphia“. Springsteen singt von „König Trumps Privatarmee“, die auf den Rechten der Menschen herumtrampele und von blutigen Fußspuren. Man werde sich an die Namen derer erinnern, die getötet worden sind. Das Ganze im typischen Bruce Springsteen-Sound – auch mit Mundharmonika.
Song ist Alex Pretti und Renée Good gewidmet
Das Lied geht in den USA viral. Der Rocker schreibt auf seiner Webseite, dass der Song den Menschen in Minneapolis, unseren unschuldigen Einwanderer-Nachbarn und in Erinnerung an die beiden von ICE-Beamten erschossenen US-Bürger Alex Pretti und Renée Good gewidmet sei. Er habe das Lied am Samstag geschrieben, am Dienstag aufgenommen und am Mittwoch veröffentlicht – „als Antwort auf den Staatsterror“, von dem die Stadt im Bundesstaat Minnesota heimgesucht werde.

Regisseur Scott Cooper erzählt kein klassisches Biopic. Es sind ungewohnt ehrliche Einblicke in die Seele eines kriselnden Künstlers.

Welche Alben kommen? Wer kommt auf Tour in den Norden? Was Pop, Rock, HipHop und Indie im Jahr 2026 bereithalten.
Dieses Thema im Programm:
NDR.de | „Streets of Minneapolis“: Springsteen protestiert gegen ICE und Trump | 29.01.2026 | 16:00 Uhr‘