Notlösung beim FCK

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Der Abgang von Aurélio Buta (28) steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge kurz vor dem Abschluss. Der Außenverteidiger verlässt Eintracht Frankfurt fünf Monate vor Vertragsende. Er wird die Saison beim FC Kopenhagen beenden. Wie es danach für den Portugiesen weitergeht, ist noch unklar.
Vor wenigen Tagen war von „Bold“ aus Dänemark schon zu hören gewesen, dass ein Wechsel vor dem Vollzug steht. Nun berichtete auch „Sky“ darüber, dass eine Einigung erreicht sei. Noch am Donnerstag trete Buta die Reise in die dänische Hauptstadt an, um den Medizincheck zu absolvieren. Dann erhalte er einen Vertrag über fünf Monate beim FCK. Dort geht es darum, den verletzten Mexikaner Rodrigo Huescas (22) zu ersetzen. Daher ist für Buta kein längerer Vertrag vorgesehen. Er soll lediglich das entstandene Loch stopfen.
Gerüchte hatte es in den zurückliegenden Monaten auch immer wieder um deutsche Klubs als Abnehmer für Buta gegeben. Zuletzt wurde ein angebliches Interesse des VfL Bochum an dem Rechtsverteidiger diskutiert. Stattdessen geht es wohl zum FC Kopenhagen, der auf der rechten Defensivseite in diesem Winter schon einen neuen Spieler präsentiert hat; der erst 19-Jährige Kenay Myrie kam für etwas weniger als eine Million Euro aus Costa Rica zu den Löwen. Für Butas Abgang kassiert die Eintracht der „Bild“ zufolge keine Ablöse.
Im Sommer war ein Wechsel des Spielers zu Panathinaikos nach Athen geplatzt. Damals war es dem Vernehmen nach zu Unstimmigkeiten bei der Ablöse gekommen, nachdem die Griechen laut „Bild“ versucht hätten, den Preis wegen einer Knieverletzung Butas samt Operation aus der Saison 2021/22 noch zu drücken. Als Kaufpreis stand damals zuerst eine Summe von 1,5 Mio. Euro im Raum.
Buta kam 2022 ablösefrei von Royal Antwerpen nach Frankfurt und absolvierte seitdem 71 Einsätze, in denen er an elf Treffern direkt beteiligt war. Sein Auftritt beim Champions-League-Spiel gegen Tottenham am Mittwoch wird voraussichtlich sein letzter bei der SGE gewesen sein. In der vergangenen Saison stieg er mit Leihklub Stade Reims aus der Ligue 1 ab. In dieser Spielzeit war nach dem geplatzten Abgang die Konkurrenz mit Rasmus Kristensen und Nnamdi Collins auf der rechten Abwehrseite der Eintracht zu groß.