20:09 Uhr | Klitschko: Mehr als 450 Wohnblöcke in Kiew ohne Fernwärme
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind mehr als 450 Wohnblöcke weiter ohne Fernwärme. Im besonders betroffenen Stadtteil Trojeschtschyna seien am Morgen 100 Häuser wieder an die Wärmeversorgung angeschlossen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. Dennoch befänden sich weiter die meisten der ungeheizten Häuser in diesem nordöstlichen Stadtbezirk. (Quelle: dpa)
19:11 Uhr | Trump: Putin hat einwöchiger Angriffspause auf Kiew zugestimmt
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump hat Kremlchef Wladimir Putin einer einwöchigen Pause russischer Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte zugestimmt. Trump führte als Grund die extremen Winterbedingungen in der Ukraine an und sagte, er habe persönlich bei Putin um die Pause gebeten. Aus Moskau gibt es bisher keine offizielle Bestätigung für die Ankündigung. Auch Angaben zum genauen Zeitpunkt des Beginns der angeblichen Angriffspause machte Trump nicht.
18:15 Uhr | EU setzt Russland wegen Geldwäsche auf schwarze Liste
Die Europäische Union hat Russland wegen des Risikos von Geldwäsche auf ihre schwarze Liste gesetzt. „Dies wird Transaktionen mit russischen Banken verlangsamen und verteuern“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Die Aufnahme auf die Liste verpflichtet Banken und andere Unternehmen in der EU, bei Finanzgeschäften mit dem betreffenden Land verstärkte Sorgfaltsprüfungen vorzunehmen. (Quelle: Reuters)
16:14 Uhr | Ukraine in Kontakt mit Musk wegen russischer Nutzung von Starlink für Drohnen
Nach Berichten über Angriffe russischer Drohnen unter Nutzung von Starlink-Satelliten hat die Ukraine eigenen Angaben zufolge den US-Milliardär Elon Musk kontaktiert, dessen Raumfahrtunternehmen SpaceX das Satellitennetzwerk Starlink betreibt. „Innerhalb weniger Stunden, nachdem russische Drohnen mit Starlink-Verbindung über ukrainischen Städten aufgetaucht waren, hat das Team des Verteidigungsministeriums Kontakt zu SpaceX aufgenommen und Lösungsvorschläge gemacht“, erklärte Verteidigungsminister Mychailo Fedorow am Donnerstag in Onlinediensten. „Ich bin SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell und Elon Musk dankbar für ihre schnelle Reaktion“, fügte der Minister hinzu. (Quelle: AFP)
15:33 Uhr | Lawrow: Russland akzeptiert Sicherheitsgarantien nur für moskaufreundliche Ukraine
Russlands Außenminister Sergej Lawrow fordert für internationale Sicherheitsgarantien eine moskaufreundliche Ukraine. Lawrow erklärte in Moskau, seine Regierung wisse nicht, was die USA und Kiew vereinbart hätten. „Wenn das Ziel ist, auf einem Teilgebiet der früheren Ukraine das Regime zu erhalten und fortgesetzt dieses Regime als Brückenkopf für Bedrohungen gegen Russland zu nutzen, dann (…) werden solche Garantien kaum einen verlässlichen Frieden sichern“, sagte der Minister. Moskau sei dagegen offen für Vereinbarungen über kollektive Sicherheit in der Region, die auch die Sicherheit Russlands umfasse. (Quelle: dpa)
15:18 Uhr | Merz sieht keine Notwendigkeit für eigene Gespräche mit Putin
Bundeskanzler Friedrich Merz schließt direkte Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Ukraine-Kriegs derzeit aus. In Berlin sagte der CDU-Chef, er sehe „keine Notwendigkeit, zusätzliche Gesprächskanäle zu eröffnen“. Die Europäer seien über die laufenden Verhandlungen zwischen Kiew, Washington und Moskau umfassend informiert. Grundsätzlich sei die Bundesregierung jedoch bereit für jedes Gesprächsformat, betonte Merz.
Gleichzeitig machte der Kanzler deutlich: „Wir tun alles, diesen Krieg zu beenden – diplomatisch, humanitär und militärisch. Aber der Schlüssel zur Beendigung liegt seit vier Jahren in Moskau.“ (Quelle: dpa)