Bundesinnenminister Dobrindt spricht in der 56. Plenarsitzung der 21. Legislaturperiode im Deutschen Bundestag.

Bundesinnenminister Dobrindt spricht im Bundestag. (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Dadurch sollen Energienetze, ‍Kraftwerke oder die Wasserversorgung künftig besser geschützt werden. Zuständige Unternehmen oder auch Krankenhäuser werden beispielsweise verpflichtet, strengere Sicherheitskonzepte und Notfallpläne zu erarbeiten. Durch das Kritis-Dachgesetz gibt es erstmals einen bundesweit ‌einheitlichen Rahmen für den physischen Schutz wichtiger Versorgungsanlagen.

Aus der Opposition kam Kritik an dem Gesetz. Der Grünen-Politiker von Notz nannte die beschlossenen Vorgaben unzureichend. Der AfD-Abgeordnete Raue warf der Regierung vor, die staatliche Kontrolle ausweiten zu wollen. Der Linken-Politiker Köstering unterstellte Innenminister Dobrindt, sich nach dem Anschlag auf eine Stromleitung in Berlin inszenieren zu wollen.

Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.