Es ist ein dickes Ei, das die Kultur- und Verkehrsverwaltung den Nutzern der Kunsthalle und den Anliegern der Mühlenstraße ins Nest legt. Die Absprache war offenbar so miserabel, dass von jetzt auf gleich ein Prozess aufgehalten werden musste, von dem man annehmen durfte, dass er sorgsam geplant und abgestimmt sein würde. Das Gegenteil war augenscheinlich der Fall. Anders ist es nicht zu erklären, dass fertige Umzugspläne des Kom(m)ödchens und Ersatzprogramme des Kunstvereins, die ab dem 1. April greifen sollten, Ende Januar plötzlich gestoppt werden. Eine Zumutung, die nur den Schluss zulässt, dass die Beteiligten mit der Aufgabe überfordert waren.