Eine Abkehr vom Achtstundentag würde die gestern von der Bundesregierung beschlossene „Tourismus-Strategie“ bedeuten. Dazu ein Kommentar vom Bundesvorsitzenden der IG BAU, Robert Feiger.
Das bestehende Arbeitszeitgesetz funktioniert. Es schützt die Gesundheit, ermöglicht planbare Freizeit und sorgt für faire Bedingungen. Wer daran rüttelt, riskiert Chaos statt Fortschritt. Flexibilität am Arbeitsplatz gibt es längst – dort, wo Tarifverträge gelten. Sie bieten Spielräume, ohne den Schutz der Beschäftigten auszuhöhlen. Eine gesetzliche Aufweichung hingegen würde vor allem jene treffen, die ohnehin kaum Mitbestimmung haben: Beschäftigte ohne Tarifbindung. Für sie hieße das längere Arbeitstage, weniger Erholung, mehr Druck. Für die IG BAU ist klar: Kein Zurück beim Arbeitsschutz, kein Schleifen des Sozialstaats. Der Achtstundentag ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern ein Grundpfeiler sozialer Gerechtigkeit. Wer ihn schwächt, gefährdet nicht nur den Schutz der Beschäftigten – sondern das Vertrauen in den Sozialstaat selbst.
Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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