Im AMG-Mercedes durchs verschneite Lappland brettern, um Polarlichter zu jagen? Für den Rammstein-Drummer Christoph Schneider ist offenbar gerade ein Herzenstraum in Erfüllung gegangen.
„Gefrorene Beats, brennender Gummi“, schreibt der Neue-Deutsche-Härte-Trommler in seinem jüngsten Post auf Instagram in englischer Sprache. „Die Tourbusse stehen, die Drumsticks ruhen.“ Aber das Adrenalin sei noch lange nicht weg.
Hintergrund ist offenbar eine Reise des Schlagzeugers im nordschwedischen Lappland am Polarkreis mit Mercedes-AMG: tagsüber auf einem gefrorenen See driften, nachts Nordlichter jagen. „Eis unter den Rädern, Stille am Himmel“, beschreibt Schneider die Szenerie geradezu poetisch. „Und eine Gruppe von Schlagzeugern weit weg von der Bühne, ganz im Moment.“
Manchmal, so Schneider weiter, müsse man „die Tour verlassen, um den Rhythmus wieder zu spüren“. Ob er hier bloß wortwörtlich die Fahrspur meint oder im übertragenen Sinne auch das Tourleben mit Rammstein? Das bleibt frei zur Interpretation.
Fans hoffen nach dem Ende von Till Lindemanns Solo-Tournee unlängst im australischen Perth auf die Bekanntgabe einer neuen Rammstein-Weltkonzertreise schon 2027. Noch ist dazu offiziell aber nichts bestätigt.
„Herr Schneider wieder flott unterwegs“
Schneiders Fotos am schnittigen gelben AMG-Sportcoupé, mit seiner Frau und Matrix-grünen Polarlichtern im Hintergrund oder mit Rentieren sorgen aber auch so schon für Begeisterung unter den Fans. In den Kommentaren wird auch spekuliert, ob Schneider hier wohl in Arvidsjaur oder in Arjeplog (beides Orte in Nordschweden) auf Reisen sei.
„Herr Schneider wieder flott unterwegs“, schreibt eine Nathalie neckisch. „Schneidig, Herr Schneider.“ Viele finden die Schneider’sche Nordlicht-Spritztour schlichtweg „cool“. Von „geilen Bildern/Momenten“ ist auch die Rede, von einer „unglaublich schönen Landschaft“, „wie im Himmel“. Andere sind begeistert, dass Schneider ausgerechnet in Schweden seine freie Zeit genießt: „Herzlich willkommen in unserem zurzeit sehr kalten Land.“
Andere machen sich aber durchaus auch Sorgen um den Rammstein-Trommler: „Wie ist es dir gelungen, nicht zu rutschen?“, will ein Fan wissen. „Bitte nicht zu weit die Pfade verlassen“, mahnt ein anderer. „Fahr vorsichtig!!!“, bittet ein gewisser Sven. „Wir brauchen noch ein paar Songs.“ Ähnlich argumentiert auch Enrique: „Christoph, fahre bloß vorsichtig – wir brauchen dich noch für die nächsten Konzerte.“