Kostenfrei bis 20:21 Uhr lesen
Wohnkultur in Ost und West
Kostenpflichtig
Kostenpflichtig
Schau in Dresden: Was unterscheidet die DDR-Platte von der BRD-Platte?
Neben Wohnen in Sozialismus und Kapitalismus drehen sich Dresdens Museen 2026 um so vielfältige Themen wie „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“, Judentum im Film und 200 Jahre Fotografie.
Dresden. Einst galt er als Sehnsuchtswohnort der DDR, heute hat er sich vielfach zur Problemzone von Städten entwickelt: der Plattenbau, kurz „Platte“. Beliebt sind Plattenbauten immer noch, nicht zuletzt, weil Wohnen hier meistens relativ günstig ist. Doch obwohl viele Menschen die Platte für Ost-Kult halten: Im Westen der Siebziger stand sie ebenfalls hoch im Kurs und teilt seither ein ähnliches Schicksal.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Warum wurde in Ost wie West so gebaut? Was waren die praktischen, aber auch die sozialen und nicht zuletzt die politischen Gründe? Inwiefern entsprach die Platte in der DDR sogar dem sozialistischen Menschenbild? All diesen Fragen widmet sich ab dem 27. Februar im Dresdner Stadtmuseum die lang erwartete Sonderausstellung „Platte Ost/West“
Nach dem Holocaust: Judentum im Film
Sie ist einer von drei Schwerpunkten der Städtischen Museen Dresdens für das laufende Jahr. Ein weiterer liegt auf Ausstellungen und Veranstaltungen im Rahmen des „Tacheles“-Jahres zur jüdischen Kultur in Sachsen. Das Kügelgenhaus und das Kraszewski-Museum reihen sich mit E.T.A. Hoffmann und „Sachsens Glanz“ ebenso in das Themenjahr ein wie ein Filmprogramm in den Technischen Sammlungen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Das heißt „Darstellungen jüdischen Lebens im deutschen Film nach 1945“ und untersucht von März bis Mai, was die in diesem Zeitraum entstandenen Filme über die politischen und ideologischen Hintergründe ihrer jeweiligen Zeit aussagen: über die unmittelbare Nachkriegszeit, in der DDR, in der BRD und nach der Wiedervereinigung.
Ebenfalls ab März stellt die Städtische Galerie mit Otto Altenkirch einen spätimpressionistischen Landschaftsmaler vor, der zu Unrecht im Schatten seiner Malerkollegen Gotthardt Kuehl und Robert Sterl stand. Unter Zeitgenossen galt Altenkirch als der „sächsische Liebermann“.
Die Technischen Sammlungen ehren von Mai bis August den Dresdner Filmemacher und Sammler Ernst Hirsch mit einer Sonderschau zu dessen 90. Geburtstag.
SZ