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Hamburg – Ein tödlicher Vorfall erschüttert Hamburg: Im Stadtteil Wandsbek sind zwei Menschen von einer einfahrenden U-Bahn erfasst worden und ums Leben gekommen.

„Nach ersten Erkenntnissen haben sich die Personen unabhängig voneinander auf dem Bahnsteig befunden. Mit dem Einfahren der Bahn griff die eine Person die andere und stürzte beide gemeinsam vor den Zug. Es besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes“, sagte ein Sprecher der Polizei zu BILD. Die Mordkommission LKA 41 hat die Ermittlungen übernommen.

Weitere Details zum genauen Ablauf des Vorfalls waren zunächst nicht bekannt. Zeugen wurden laut Polizei noch vor Ort seelsorgerisch betreut.

Die U1 wurde zwischen den Haltestellen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt gesperrt

Die U1 wurde zwischen den Haltestellen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt gesperrt

Foto: NEWS5

Polizei ermittelt nach tödlichem Vorfall

Der tödliche Vorfall hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die U1 wurde zwischen den Haltestellen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt gesperrt, meldete die Hamburger Hochbahn AG. Für betroffene Fahrgäste wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Weitere Angaben zu den beiden Personen gab die Polizei bislang nicht. „Die Identifizierung der verstorbenen Personen steht noch aus“, so der Sprecher weiter.

Depressiv? Hier bekommen Sie umgehend Hilfe

BILD berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer Suizide oder mögliche erweiterte Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge ( www.telefonseelsorge.de).

Unter der kostenlosen Hotline 0800–1110111 oder 0800–1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.