
Künstler bereiten Speisen für eine Gedenkfeier im Mekong-Delta zu. (Foto: Screenshot)
„Wenn du essen willst, musst du in die Küche gehen“ hat bereits fünf Staffeln hinter sich und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Die fünfte Staffel, die im Januar 2026 zurückkehrte, erreichte schnell ein breites Publikum. Die erste Folge erzielte innerhalb von nur zwei Wochen über 2,2 Millionen Aufrufe. Der Erfolg der Sendung beruht nicht nur auf den Sketchen und dem witzigen Dialog der Künstler, sondern auch auf der bereichernden Entdeckungsreise durch die vielfältigen kulinarischen Traditionen verschiedener Regionen. An jedem Ort lernen Truong Giang und seine Gäste typische Gerichte kennen und stellen sich einer Reihe unterhaltsamer Herausforderungen: von der Beschaffung der Zutaten bis hin zur Zubereitung nach authentischer Art der jeweiligen Region – ein wahrhaft lebendiges und unvergessliches Erlebnis.
Die rund 60-minütige Sendung „Wenn du essen willst, musst du in die Küche“ konzentriert sich nicht nur auf Kochen und Kulinarik, sondern erkundet auch die Kultur und die Menschen der jeweiligen Regionen. Der Reiz des Programms liegt auch in den Begegnungen mit den Menschen im Alltag, wodurch die Zuschauer das Leben und die Arbeit der Region auf natürliche Weise kennenlernen können. In der ersten Folge beispielsweise nahmen Truong Giang und seine Gäste Lam Hung, Lam Vy Da und Tieu Minh Phung die Zuschauer auf eine Reise nach Cu Lao Dung in der Stadt Can Tho mit, um gemeinsam mit Herrn Ut Quyen und einheimischen Bauern die Gegend zu erkunden. Sie gingen in den Schwemmebenen von An Thanh Nam auf Muschelsuche. Die Muschelernte dient nicht nur der Beschaffung von Zutaten für eine Mahlzeit; sie offenbart auch den Lebensunterhalt der Einheimischen und vermittelt auf subtile Weise die Schönheit ihrer Arbeit, Kultur und ihres Wesens.
Die Schönheit von „Wenn du essen willst, musst du in die Küche gehen“ liegt in seinen einfachen Geschichten, die die Herzlichkeit und Authentizität der Menschen in den jeweiligen Regionen widerspiegeln. Ein Beispiel dafür ist die Reise zur Teilnahme an einer traditionellen Gedenkfeier im Mekong-Delta, genauer gesagt in Vi Thuy, in der Stadt Can Tho , die vom starken Gemeinschaftsgefühl geprägt ist. Vi Thuy ist nicht nur für seine üppigen Betelplantagen bekannt, sondern auch für die herzliche und freundliche Art seiner Bewohner. Dies zeigt sich deutlich daran, wie Frau Thuy, die Besitzerin einer Betelplantage in Vi Thuy, Truong Giang, Kha Nhu, Phuong Lan und Phat La in der Sendung willkommen hieß. Sie teilte nicht nur ihre Geheimnisse des Betelanbaus mit ihnen, sondern brachte alle auch zusammen und nahm sie mit zu einer einzigartigen ländlichen Gedenkfeier im Haus ihrer Nachbarin, Frau My. Die Künstler wurden wie lang vermisste Kinder, die nach Hause zurückkehren, herzlich empfangen und halfen gemeinsam in der Küche bei der Zubereitung der Speisen für die traditionelle Gedenkfeier. Die Atmosphäre der ländlichen Gedenkfeier war lebhaft und fröhlich, dank der zufälligen Missgeschicke und unerwarteten Sketche der Künstler. Sie verwandelten sich in begeisterte Nachkommen, die trotz ihrer Bemühungen nicht viel helfen konnten. Dies veranlasste alle Anwesenden, hilfreiche Ratschläge zu geben und schuf so herzerwärmende Momente.
Tatsächlich sind die Gerichte in „Wenn du essen willst, musst du dir die Hände schmutzig machen“ nicht übermäßig aufwendig, sondern folgen oft dem Prinzip, mit den gerade verfügbaren Zutaten zu kochen – ganz so, wie die Einheimischen die Zutaten verwenden, die sie in ihren Häusern finden. Die Suche nach Zutaten, darunter viele lokale Spezialitäten, und deren Zubereitung vor Ort nach regionaler Art ist nicht nur eine Herausforderung für die Künstler, sondern auch eine Entdeckungsreise zu den einzigartigen und unverwechselbaren Küchen jeder Region.
BAO LAM
Quelle: https://baocantho.com.vn/-muon-an-phai-lan-vao-bep-kham-pha-am-thuc-cac-dia-phuong-a197862.html