Bielefeld. Verlässt Arminia Bielefelds bester Torschütze die Ostwestfalen noch in diesem Winter? Aufstiegsaspirant FC Schake 04 soll bei DSC-Stürmer Joel Grodowski angefragt haben. Das berichtet der „Kicker“.

Der Zweitliga-Spitzenreiter sei auf der Suche nach einem Ersatz für Moussa Sylla, den es in die US-amerikanische Major League Soccer (MLS) zieht. Grodowski gilt offenbar als Kandidat.

Am vergangenen Freitag gelang dem 28-Jährigen im Heimspiel der Bielefelder gegen Holstein Kiel der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 (Endstand 2:2). Es war bereits Grodowskis achtes Saisontor.

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Folgt nach Dzeko und Ljubicic nun Arminia-Stürmer Grodowski?


Torschütze Joel Grodowski feiert seinen Treffer. - © Friso Gentsch/dpa

Torschütze Joel Grodowski feiert seinen Treffer.
| © Friso Gentsch/dpa

Vor der laufenden Saison hatte der Stürmer seinen Vertrag beim DSC verlängert. Die Dauer ist unbekannt. Ein Wechsel zum FC Schalke, der seine Aufstiegsambitionen unlängst mit den Verpflichtungen von Stürmer Edin Dzeko und Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic eindrucksvoll untermauerte, wäre ein großer Karriereschritt für den Arminen.

Obwohl die Gelsenkirchener Spitzenreiter sind, sieht der Verein offenbar weiteren Handlungsbedarf. Der Grund: Den Knappen gelangen in 19 Saisonspielen erst 24 Tore. Schalke kann sich dafür auf die Abwehr verlassen, die erst zwölf Treffer zuließ – Liga-Bestwert.

Grodowski verlängert im Sommer 2026 vorzeitig

Grodowski war im Januar 2025 vom SC Preußen Münster nach Bielefeld gekommen. Er verhalf dem DSC zum Aufstieg in die 2. Liga (fünf Tore, fünf Torvorlagen in 17 Spielen) und gehört unter Trainer Mitch Kniat zum absoluten Stammpersonal. Deshalb verlängerte Arminia den ursprünglich im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag mit dem Leistungsträger im zurückliegenden Juli vorzeitig. „Vom ersten Tag an war Jonny eine wichtige Bereicherung unseres Teams. Mit seinem Tempo, seiner Torgefahr sowie auch seinem Auge für die Mitspieler hat er unsere Mannschaft auf Anhieb verstärkt und damit erheblichen Anteil an unserer außergewöhnlich erfolgreichen Rückrunde der vergangenen Saison“, sagte DSC-Sportchef Michael Mutzel damals.

Aufgrund der Verlängerung hielte Arminia das Heft des Handelns nun in der Hand, sollte sich das Werben der Schalker konkretisieren und es zum Ablösepoker kommen. Denn den eigenen Toptorjäger angesichts der Offensivprobleme derart kurzfristig zu verlieren, ist angesichts der engen Lage im Abstiegskampf mitnichten im Interesse der Bielefelder. Zumal mit Joel Felix eine wichtige Säule des Teams mit einer schweren Schulterverletzung ausfällt. Sollte es zum Grodowski-Transfer kommen müsste Mutzel bis zum Ende der Transferperiode am 2. Februar für zwei Schlüsselspieler einen adäquaten Ersatz verpflichten.

Weitere Abgänge bei Arminia kein Thema

Nicht nur sportlich wäre der Abgang ein Verlust. „Jonny“ ist eine der Identifikationsfiguren im DSC-Kader und erfreut sich bei den Fans – trotz seiner Vergangenheit bei Erzrivale Preußen Münster – großer Beliebtheit. „Auch außerhalb des Platzes ist Jonny mit seiner positiven Art ein Gewinn für unser Team“, meinte Mutzel. Und auch Grodowski gab im Sommer 2025 an, in Bielefeld „sportlich wie privat genau das richtige Umfeld für mich und meine Familie gefunden“ zu haben. „Gemeinsam mit meinen Mannschaftskollegen möchte ich weiter erfolgreich Fußball spielen sowie mit der gesamten Arminia die nächsten Schritte gehen.“ Nun könnte für den Offensivspieler mit einem Wechsel zu Schalke 04 der Schritt zu einem der Dickschiffe im deutschen Fußball folgen. Das Gerücht wollte Arminia auf Anfrage nicht kommentieren.

Während der Wechsel des gebürtigen Selmers im Raum steht, sind weitere Abgänge kein Thema. Sam Schreck, Isaiah Young, Noah Sareren Bazee, Felix Hagmann und Tim Handwerker, die zuletzt allesamt wenig Spielzeit bekamen oder sogar ausschließlich auf der Tribüne saßen, sollen die Rückrunden in Bielefeld absolvieren.