Nach dem spannenden Vorrunden-Abschluss hat der VfB Stuttgart den direkten Achtelfinaleinzug in der Europa League verpasst. Auch das 3:2 in letzter Minute gegen die Young Boys Bern war am Ende zu wenig. Der Blick richtet sich heute Mittag (13.00 Uhr) zum UEFA-Hauptsitz nach Nyon, wo der nächste Gegner ausgelost wird.

Auf wen kann der VfB treffen?

Der Modus lässt nur zwei Gegner zu: den schottischen Club Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad aus Bulgarien. Trainer Sebastian Hoeneß und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth wollten keine Vorliebe für die Aufgaben am 19. und 26. Februar äußern. Kapitän Atakan Karazor meinte dagegen: «Ich würde mir gern Celtic wünschen, und ich glaube, die Jungs haben auch richtig Bock auf ein geiles Spiel im geilen Stadion. Aber im Endeffekt ist es so: Egal, wer kommt: Wir wollen weiterkommen.»

Wie ist der Modus?

Von allen 36 Teilnehmern wird eine Tabelle gebildet. Die ersten Acht ziehen direkt in die Runde der besten 16 ein. Darunter ist der Landesrivale SC Freiburg, gegen den der VfB nach dem 1:3 in der Hinrunde am Sonntag in der Fußball-Bundesliga eine Rechnung begleichen kann. Die Teams auf den Rängen 9 bis 24 sind in den Playoffs.

Während des Vorrunden-Finales rückte der VfB zwischenzeitlich über den Strich. Erst nach dem Abpfiff war angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz endgültig klar, dass der VfB nicht mehr unter die besten Acht vorrückt. Der VfB schloss die Ligaphase als Elfter ab und hat damit im entscheidenden Rückspiel der Playoff-Runde Heimrecht.

Sein Fazit zur Ligaphase falle «positiv» aus, sagte VfB-Trainer Hoeneß, schränkte aber ein: «Richtig schön wäre es erst gewesen, wenn wir die Top Acht erreicht hätten.»

Wann geht es weiter?

Die beiden Zwischenrundenpartien am 19. und 26. Februar entscheiden über den Achtelfinaleinzug. Mögliche Achtelfinal-Gegner Mitte März wären die portugiesischen Vertreter Porto oder Braga. Nach dem Viertelfinale und dem Halbfinale steht das Endspiel am 20. Mai 2026 in Istanbul an.

Erst in letzter Minute gelang Chema Andres (vorne links) der 3:2-Siegtreffer.

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Erst in letzter Minute gelang Chema Andres (vorne links) der 3:2-Siegtreffer.
Foto: Bernd Weißbrod/dpa

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Erst in letzter Minute gelang Chema Andres (vorne links) der 3:2-Siegtreffer.
Foto: Bernd Weißbrod/dpa

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