Main-Metropole

Frankfurt prüft Millionen-Investitionen für U- und Straßenbahn

30.01.2026 – 05:05 UhrLesedauer: 1 Min.

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Ein Zug der Linie U8 fährt aus der Haltestelle Dornbusch (Archivbild): Die Frankfurter Ausbaupläne betreffen auch das U-Bahnnetz. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Das Stadtparlament hat Ja gesagt: Frankfurt prüft millionenschwere Investitionen in den Schienenverkehr. Welche Stadtteile besonders profitieren sollen.

Das Frankfurter Stadtparlament hat den Weg für die Prüfung eines umfassenden Ausbaus des Schienenverkehrs freigemacht. Die Stadtverordneten verabschiedeten am Donnerstag den „Gesamtverkehrsplan Schiene 2035+“, der die Prüfung millionenschwerer Investitionen in U-Bahn und Straßenbahn vorsieht.

Bei dem Plan handele es sich um eine Faktensammlung zu denkbaren Ausbauprojekten, erklärte Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne). Sie diene als Entscheidungsgrundlage für die Politik. Machbarkeitsstudien sollen folgen.

Konkret könnte die U-Bahn künftig nach dem Südbahnhof bis zur Sachsenhäuser Warte weiterfahren. Ob die Strecke teilweise oberirdisch verläuft, soll geprüft werden. Für den Osten der Stadt wird vorgeschlagen, den Stadtteil Bergen-Enkheim stärker einzubeziehen. Im Norden gilt dies für Eckenheim.

Auch das Straßenbahnnetz soll generell ausgebaut werden. Ein besonderes Projekt ist dabei eine neue Mainbrücke für die Straßenbahn.

Insgesamt enthält der Gesamtverkehrsplan 23 Projekte, die weiterverfolgt werden sollen. Sie wurden aus insgesamt 56 Maßnahmen ausgewählt. Die Zustimmung der Stadtverordneten galt als Formsache, nachdem bereits Magistrat und Verkehrsausschuss dem Konzept zugestimmt hatten.