Der Johannes-Selenka-Platz in Braunschweig ist bisweilen… nicht besonders spektakulär. Also in puncto Optik. Schließlich wird er aktuell eigentlich nur als Durchgangsfläche für Fußgänger und Radfahrer genutzt. Doch das soll sich in diesem Jahr ändern.
Denn die Stadt Braunschweig will dem Johannes-Selenka-Platz neuen Glanz verleihen. Dafür müssen allerdings einige Bäume weichen.
Braunschweig: Neuer Glanz für alten Platz
Die Geschichte des Westlichen Ringgebiets in Braunschweig reicht schon einige Zeit zurück. Genauer gesagt bis zur Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts. Gebaut natürlich im Stil der damaligen Zeit. Und somit mit wenig Grün- und Freiflächen. Etwas, das die Stadt Braunschweig nun ausbessern will. Der Plan: Der Johannes-Selenka-Platz soll künftig ein Ort sein, der zum Verweilen einlädt. Und zwar für die Anwohner des Quartiers und die Studenten der HBK gleichermaßen.
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So soll es es künftig zwei Haupt-Elemente geben: eine offene Platzfläche, sozusagen als „großzügiges Entrée zum Haupteingang der HBK, und ein kreisförmiges, rundes „Paradies“ mit einer Grünfläche von circa 380 Quadratmetern. Dort, so stellt es sich die Stadt vor, könne man dann Spielen, Liegen und Sitzen. Außerdem könnte die Fläche als Freiluftkino oder auch als Ausstellungsort genutzt werden. On top soll es noch einen neuen Trinkbrunnen am Radweg zum Ringgleis geben. Genau so wie weitere Fahrradstellplätze.
Das Landschaftsarchitekturbüro nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB schonhoff schadzek depenbrock aus Hannover hat den freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb gewonnen. Foto: nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB schonhoff schadzek depenbrockDann soll es losgehen
Schon im Frühjahr sollen die Arbeiten im Rahmen des Entwicklungskonzepts für das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt – Westliches Ringgebiet“ beginnen. Schon vorher müssen allerdings insgesamt 17 Bäume im Bereich des Radwegs weichen. Sie seien „in keinem erhaltenswerten Zustand“ mehr. Aber keine Sorge, die Stadt will die Bäume natürlich ersetzen. Verbesserte Standortbedingungen inklusive.
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Für das ganze Projekt nimmt die Stadt übrigens 1,4 Millionen Euro in die Hand. 690.000 Euro davon werden aus Städtebau-Fördermitteln finanziert. Außerdem trägt die HBK 175.000 Euro, da sich ein kleinerer Bereich des Platzes in ihrem Eigentum befindet.