Joshua Bitter (l.) und Rasim Bulic jubeln nach einem Treffer für den MSV Duisburg

Stand: 29.01.2026 12:23 Uhr

Der MSV Duisburg hat seine Schwächephase zum Ende des vergangenen Jahres überwunden und scheint gut gerüstet für den Aufstiegskampf.

In dieser Woche hat der MSV Duisburg nochmals seine Form getestet. Es ging am Dienstag gegen die SpVg. Schonnebeck. Heraussprang ein lockerer 5:0-Sieg. „Ein gutes Spiel gegen einen starken Oberligisten“, resümierte MSV-Coach Dietmar Hirsch.

Hirsch setzte überwiegend Spieler aus der zweiten Reihe ein und wollte auch dem zuletzt verletzten Stürmer Simon Symalla Spielpraxis geben, der prompt zwei Tore zum Sieg beisteuerte.

Seit vier Spielen ohne Gegentor

Es war nur ein Testspiel, und doch hat auch dies wieder zur aktuell guten Stimmungslage an der Wedau beigetragen. In der Meisterschaft hatten die Meidericher zuvor schon vorgelegt – 4:0 gegen den VfB II, 2:0 gegen Jahn Regensburg. Hirsch und die Zebras grüßen wieder als Tabellenführer der 3. Liga.

Der Fanblock des MSV Duisburg

Nimmt man die beiden Nullnummern aus dem Dezember gegen Erzgebirge Aue und Viktoria Köln hinzu, ist der MSV nun seit vier Spielen ohne Gegentor plus das Zu-Null-Testspiel gegen Schonnebeck.

Lobinger und Casar mit gutem Einstand

Zur guten Stimmung tragen aber auch die Winter- Nachverpflichtungen bei. Von Viktoria Köln kam Stürmer Lex Tyger Lobinger und schlug mit zwei Toren in zwei Spielen ebenso ein wie Aljaz Casar, der gleich die Spielgestaltung im zentralen Mittelfeld an sich riss und nun Tempo und Rhythmus des Spielaufbaus orchestriert.

Die zunehmende Kaderbreite des MSV könnte zum ausschlaggebenden Faktor im Titelrennen werden.

Sussek beim MSV in Top-Form

Duisburgs Patrick Sussek im Zweikampf mit Leopold Wurm von Regensburg

Neben Lobinger und Casar sticht derzeit vor allem Patrick Sussek in der Offensive hervor. Sechs Tore, sieben Assists stehen für ihn in dieser Saison zubuche. Auch gegen Regensburg und Stuttgart II scorte Sussek zuletzt.

Stabilität in der Defensive, neuer Schwung in der Offensive – als nächstes soll der SSV Ulm den runderneuerten „MSV 2026“ zu spüren bekommen (Sonntag,01.02./13.30 Uhr), ehe dann der SC Verl zu einem echten Spitzenspiel an die Wedau kommt.

Unsere Quellen:

Sendung: WDR.de „Formstarke Duisburger wollen Tabellenspitze verteidigen“, 29.01.2026 12:22 Uhr

Westdeutscher Rundfunk