Noch ist Isak Hansen-Aaröen da. Und vermutlich wird das auch noch so bleiben. Zumindest noch ein paar Tage lang. Zwar hat sich an der grundsätzlichen Tatsache, dass der niederländische Erstligist NEC Nijmegen den Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen vor der Schließung des Winter-Transferfensters (2. Februar, 20 Uhr) fest verpflichten möchte, nichts geändert, ganz so schnell geht der Wechsel aber wohl nicht über die Bühne. Das hat weniger mit dem 21-Jährigen oder dem Klub aus der Eredivisie zu tun, sondern mit unmittelbaren Interessen der Bremer.

Wir sind bei Isak auf einem guten Weg und es gibt positive Signale für einen Transfer.

Clemens Fritz, Werders Fußball-Chef

„Wir sind bei Isak auf einem guten Weg und es gibt positive Signale für einen Transfer“, bestätigt Clemens Fritz als Werders Fußball-Chef im Gespräch mit unserer Deichstube. „Aktuell ist er aber noch bei uns – und wird es vermutlich auch bis zum Wochenende bleiben. Wir befinden uns in einer sportlich schwierigen Situation mit einer angespannten Verletztenlage. Da werden im Moment alle gebraucht.“ Der Norweger spielt beim SVW zwar keine große Rolle, aber für den Fall der Fälle soll das einstige Talent von Manchester United dann eben doch noch für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Sonnabend, 15.30 Uhr) an der Weser bleiben. Gleiches gelte laut Fritz übrigens auch für Skelly Alvero, der anders als Hansen-Aaröen nicht komplett verkauft, sondern vorerst verliehen werden soll. Den Franzosen zieht es nach Informationen unserer Deichstube in die Heimat zu einem Zweitligisten, doch eine Einigung steht weiterhin aus.

Für Isak Hansen-Aaröen endet derweil demnächst ein Kapitel seiner Karriere, das vertraglich eigentlich noch bis zum Sommer 2027 hätte dauern sollen, aber rein sportlich nie von Erfolg für Spieler und Verein gekrönt war. Lediglich vier Kurzeinsätze in der Bundesliga hat der Kreativspieler erlebt, läppische 26 Minuten tauchen dabei in seiner Vita auf. Nach einer Leihe zum dänischen Erstligisten Aalborg BK im Vorjahr wollte Hansen-Aaröen in Bremen unter Coach Horst Steffen eigentlich einen neuen Anlauf nehmen, doch aufgegangen ist dieser Plan nicht. „Ich habe andere Spieler auf seiner Position besser bewertet, weshalb er so wenig gespielt hat“, sagt Steffen. „Sein Engagement und die Art, wie er trainiert hat, waren aber perfekt. Er hat da nie nachgelassen und einen wirklich guten Charakter gezeigt.“

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