Auch in Nürnberg

Verdi ruft am Montag zu Warnstreik auf

Aktualisiert am 30.01.2026 – 09:34 UhrLesedauer: 1 Min.

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Warnstreik angekündigt: Am Montag könnten Bus und Bahn stillstehen. (Quelle: IMAGO/Michael Nguyen/imago)

Die Gewerkschaft Verdi will am Montag den Nahverkehr in zahlreichen großen Städten lahmlegen. Auch die Nürnberger VAG ist wohl betroffen.

Fahrgäste von Bussen sowie Straßen- und U-Bahnen in Bayern müssen am Montag mit Problemen durch Warnstreiks rechnen. Start der ganztägig geplanten Aktion ist in der Regel der Dienstbeginn, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte.

Die S-Bahnen sind nicht betroffen, da diese von der Deutschen Bahn betrieben werden. In der aktuellen Tarifrunde bei den kommunalen Nahverkehrsunternehmen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) die Beschäftigten für Montag, den 2. Februar 2026, in ganz Bayern zu ganztägigen Warnstreiks auf.

Verdi fordert eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Mit der Anhebung der Löhne würden Differenzen im Lohngefüge beglichen werden: Zum einen die, die innerhalb des Personals in den Werkstätten der Stadtwerkekonzerne besteht.

Zum anderen könnten die Einstiegsgehälter im Fahrdienst in Bayern zu denen in Baden-Württemberg aufschließen. Eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und die Verlängerung der Mindestruhezeit auf elf Stunden würden der hohen Belastung im Schichtbetrieb entgegenwirken und wären somit ein wichtiges Element im Rahmen des Gesundheitsschutzes.

Betroffen sein können alle Verkehrsunternehmen, in denen der Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Anwendung findet. Insbesondere in München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Bamberg, Passau, Landshut und Schweinfurt ist mit erheblichen Auswirkungen zu rechnen.

Der Tarifvertrag Nahverkehr findet in über 20 Unternehmen Anwendung und regelt damit die Entgelte und Arbeitsbedingungen von ca. 9.000 Beschäftigten.