Der Hundeweg ist ein beliebter Fuß- und Radweg entlang einer alten Bahntrasse. Er liegt auf der Veloroute 5, die künftig Hörde mit der City verbinden soll. Auf dem Hundeweg testet die Stadt jetzt neue Solar-Leuchten, die auf Bewegungen reagieren. Bewährt sich die moderne und umweltfreundliche Technik, könnte sie auch an anderen Orten zum Einsatz kommen.

Auf dem südlichen Abschnitt des Hundeweges zwischen Märkischer Straße und Deggingstraße stehen jetzt auf einer Strecke von 300 Metern zehn neue Solar-Leuchten. Die Leuchten sind per Funk ansteuerbar. Sie reagieren auf Bewegungen und entfalten nur dann ihre volle Leuchtkraft, wenn tatsächlich jemand den Weg nutzt – ein Vorteil für den Naturschutz und eine insgesamt umweltfreundliche Beleuchtung. Umgesetzt hat dieses Projekt die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21), die im Auftrag der Stadt Dortmund für den Betrieb der Straßenbeleuchtung zuständig ist.

Mit dem Pilotprojekt will die Stadt herausfinden, ob die Technik gut für den Alltag geeignet ist und ob sie zuverlässig funktioniert. Die Testphase dauert ein Jahr. Erst nach Auswertung aller Ergebnisse entscheidet sich, ob die Solarleuchten künftig auch an anderen Orten eingesetzt werden sollten.

Wechselnde Lichtverhältnisse
Die Teststrecke hat das Tiefbauamt ausgewählt, weil die Lichtverhältnisse auf den 300 Metern mehrfach wechseln und Bäume für Schatten sorgen. So kann das Projektteam realitätsnah prüfen, wie gut die Solarleuchten auch unter schwierigen Lichtbedingungen funktionieren und ob sie zuverlässig genug Energie speichern, um den Weg jederzeit sicher zu beleuchten. Damit die Nutzerinnen und Nutzer des Hundewegs sich über das Pilotprojekt informieren können, hat die Stadt an der Teststrecke Hinweisschilder aufgestellt.

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