Das Augsburger Grünamt, das seit dem Hochwasser im Juni 2024 über eine Interims-Notstromversorgung mit Elektrizität ausgestattet wird, braucht dringend wieder eine dauerhafte Lösung. Wie berichtet, hatte das Grundwasser im Keller des 1936 erbauten Gebäudes, das im Botanischen Garten steht, auch den Hauptstromanschluss gefährdet.

Dieser musste deshalb abgeschaltet werden. Das Amt war danach mehrere Wochen ohne Strom. Die Stadtwerke Augsburg (SWA) hatten die oberirdische Notstromversorgung wegen sicherheitstechnischer Bedenken nur bis Ende 2025 genehmigt, bis Anfang März wird die aktuelle Infrastruktur aber noch geduldet. Nun muss die Stadt schnell reagieren.

Die aktuelle Kostenschätzung liegt laut Umweltreferat bei rund 1,88 Millionen Euro. Die Infrastruktur der Elektroversorgung werde wegen Überlastung, Überalterung und Komplettausfall durch den Wassereinbruch erneuert. Zudem werde die seit 2021 vorgesehene Pufferung von Solarstrom durch einen Batteriespeicher umgesetzt. Die vier Bauabschnitte seien nur gekoppelt umsetzbar und daher zwingend gemeinsam zu beauftragen, so das Umweltreferat. Aktuell besteht laut Umweltreferat aber noch eine Haushaltslücke von mindestens gut einer Million Euro. (klijo)

  • Grünamt

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Hochwasser

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Stadtwerke Augsburg

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis