Bielefeld. Die Bilanz der Polizei fällt am Freitagmorgen, 30. Januar, recht umfangreich aus. Nach Angaben der Polizeisprecherin Katja Küster zählte die Leitstelle seit gestern morgen 49 Einsätze.
Darunter sind Unfälle wie am Europaplatz, wo eine Fußgängerin angefahren wurde, ein Unfall zwischen zwei Autos auf der Detmolder Straße, Ecke Elpke, ebenso auf der Stadtheider Straße, um nur einige zu nennen. Glücklicherweise verletzten sich alle Beteiligten nur leicht.
Dennoch weist die Polizei darauf hin, umsichtig in den Straßenverkehr zu starten. Auch wenn es keine umfassende Winterreifenpflicht in Deutschland gibt ist es jetzt angeraten, mit angepasster Bereifung über die rutschigen Straßen zu fahren. Oder das Auto einfach mal stehen zu lassen.
Wettervorhersage für Bielefeld und Ostwestfalen
Denn es bleibt noch ein wenig weiß, kalt und glatt da draußen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist auf das hin, was wir aus dem Fenster blickend sehen: Schnee. „Bis zum Vormittag gebietsweise Frost und Glätte. Tagsüber mild, nachts im Osten leichter Frost und im Bergland etwas Neuschnee, örtlich gefrierender Regen. Gebietsweise Glätte“, heißt es auf der Seite des DWD.
Und wie geht es weiter? „Am Samstag überwiegend stark bewölkt und vor allem vormittags zeitweise etwas Regen. Höchsttemperaturen im Westen 7 bis 10 Grad, in Ostwestfalen 2 bis 4 Grad und im Hochsauerland um 0 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Südost“, so die Wetterexperten.
Bereits am Donnerstagmorgen, 29. Januar, berichtete die Polizei, dass es alleine an der Rosenhöhe zu zwei leichten Unfällen mit Blechschaden gekommen war, sagte Fabian Rickel auf nw.de-Anfrage. Direkt an der Zufahrt zur Rosenhöhe und am Friedhofsparkplatz waren jeweils Autos in andere gerutscht. Niemand wurde verletzt.
Auf der Eickumer Straße war zudem am Morgen ein Autofahrer in Richtung Herford aufgrund der Glätte ins Schleudern geraten. Das Auto stellte sich quer und landete auf der Seite. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt.
Weil eine Mercedes-Fahrerin (29) im tiefsten Schneetreiben auf Sommerreifen unterwegs war, ist es nach Angaben der Polizei am Mittwochabend, 28. Januar, zu einem Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten gekommen. Unter den Patienten ist auch ein vierjähriges Kind.
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Grundsätzlich wird empfohlen, Auto und Fahrrad stehen zu lassen und auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Während der Autoverkehr erwartungsgemäß lahmen wird in der Stadt, fährt es sich zum Beispiel mit den Stadtbahnlinien deutlich pünktlicher und sicherer durch die Stadt.
Allerdings scheinen sich die Bielefelder im Großen und Ganzen sehr gut mit dem Wetter arrangiert zu haben. Nach Angaben von Sarah Siedschlag, Sprecherin der Polizei Bielefeld, hatte es in den frühen Morgenstunden des 28. Januars, lediglich einen Unfall mit Blechschaden gegeben.
Und so blieb es dann auch bis zum Nachmittag: Um 16 Uhr meldete die Polizei null glättebedingte Unfälle. Der eher matschig-nasse Schnee war eher ein Ärgernis für nasse Schuhe und Hosenbeine sowie für Radfahrer insbesondere mit schmalen Reifen. Eine echte Gefahr für den motorisierten Straßenverkehr ließ sich nicht erkennen.
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