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30/01/2026
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In brief

Von der Vorbereitung unseres Europäischen Servicemoduls für seinen ersten Flug mit Besatzung bis hin zur Schaffung der Grundlagen für eine nachhaltige Erkundung des Mondes war 2025 ein Jahr kontinuierlicher Fortschritte für die ESA und die europäische Industrie auf dem Weg zum Mond.

In-depth

ESA-Roboter machen sich in der LUNA-Anlage bereit für den Einsatz.

Januar

Das Jahr begann mit einem wichtigen Meilenstein für Europas Zukunft auf dem Mond. Die ESA unterzeichnete einen Vertrag mit Thales Alenia Space in Italien zum Bau des ersten Mondabstiegsmoduls für Argonaut, Europas Mondlandeprogramm. Argonaut ist dafür ausgelegt, Fracht wie wissenschaftliche Instrumente, Rover und Ressourcen für Astronaut*innen zu transportieren. Das System wird eine zentrale Rolle in der langfristigen Monderkundung spielen und steht für Europas unabhängigen Zugang zum Mond – vom Start mit einer Ariane-6-Rakete bis zur Landung auf der Mondoberfläche.

In der LUNA Analog Facility am Europäischen Astronautenzentrum (EAC) gingen die Vorbereitungen für zukünftige Missionen mit einer Demonstration unseres Teams für Mensch-Roboter-Interaktion weiter. Hochmoderne Roboter zeigten, wie Astronaut*innen künftig mit robotischen Assistenten auf dem Mond zusammenarbeiten oder diese aus der Ferne steuern könnten, etwa von der geplanten Raumstation Gateway aus.

Februar

Im Februar stand die europäische Industrie im Rampenlicht: Thales Alenia Space Italien stellte das HALO-Wohnmodul für die lunare Raumstation Gateway der NASA fertig und lieferte es in die Vereinigten Staaten. Da sowohl HALO als auch das Lunar I-Hab der ESA in Europa gebaut werden, stammen mehr als die Hälfte der Gateway-Module aus europäischer Fertigung. Auch die Medien erhielten einen ersten Einblick in das Lunar I-Hab, während die Arbeiten in den Anlagen von Thales Alenia Space in Turin voranschritten.

Zugleich präsentierte das Argonaut-Programm sein eigenes Mission Patch – ein symbolisches Zeichen dafür, dass Europas Ambitionen einer Mondmission zunehmend konkrete Formen annehmen.

Argonaut Mission Patch

März

Im März wurde ein weithin sichtbarer Meilenstein für Artemis II erreicht: die Installation der in Europa gebauten Solarpaneele an Orions Europäischem Servicemodul. Diese vier Paneele sind jeweils jeweils sieben Meter lang, wurden von Airbus in den Niederlanden gefertigt und liefern die Energie, die Orion und seine Besatzung für ihre Reise um den Mond benötigen.

Gleichzeitig begannen bei Thales Alenia Space in Cannes, Frankreich, die Tests an Lunar Link, dem zukünftigen Telekommunikationselement der ESA für Gateway.

April

In der LUNA-Anlage testeten derweil Astronaut*innen und Ingenieur*innen Virtual-Reality-Technologien und Werkzeuge für die Mondoberfläche. Diese Tests tragen dazu bei, dass die Ausrüstung auch beim Tragen sperriger Raumanzüge intuitiv, zuverlässig und sicher ist.

Im April wurde Lunar Link erstmals in Betrieb genommen – ein wichtiger technischer Schritt. Währenddessen wurden bei Airbus in Bremen die Treibstofftanks am vierten Europäischen Servicemodul installiert.

Am 3. Mai begann das vollständig montierte Orion-Raumschiff für Artemis II seine Reise zur Multi-Payload Processing Facility im Kennedy Space Center der NASA.

Mai

Im Mai wurde das Orion-Raumschiff für Artemis II offiziell für fertiggestellt erklärt und anschließend an das Exploration-Ground-Systems-Team im Kennedy Space Center der NASA in Florida übergeben. Damit begann die letzte Vorbereitungsphase für den Start.

In der LUNA-Anlage untersuchten unsere Teams zudem, wie Astronaut*innen künftig hochwertige Videoaufnahmen einer Mondlandung erstellen können, jenseits der körnigen Bilder der Apollo-Ära, um eindrucksvolle HD-Momente zu schaffen, die mit Zuschauenden auf der Erde geteilt werden können.

Juli

Am 20. Juli wurde ausgiebig der Moon Day gefeiert: Unser technischer Teamleiter für das Europäische Servicemodul fuhr mit dem Raumfahrzeug, das er selbst mitentwickelt hatte, um die Wette.

August

Im Sommer hoben ESA und NASA die enge Abstimmung ihrer gemeinsamen Missionskontrollteams für Artemis hervor. Europäische Expert*innen von ESA und Airbus werden gemeinsam mit Ingenieur*innen von NASA und Lockheed Martin im Mission Evaluation Room des Johnson Space Center der NASA in Houston Orion während seiner Mission überwachen.

Auch an Lunar I-Hab wurde weitergearbeitet: Ingenieur*innen bei Thales Alenia Space in Turin begannen mit dem Schweißen der Primärstruktur.

September

Im September wurde mit der offiziellen Übergabe des dritten europäischen Servicemoduls der ESA and die NASA ein weiterer bedeutender Meilenstein erreicht. Damit steht erneut europäische Hardware im Zentrum der astronautischen Forschung jenseits der Erdumlaufbahn.

Sogar Handarbeit fand in diesem Monat ihren Platz im Artemis-Programm: Anlässlich des Internationalen Häkeltags entstand ein gehäkeltes Orion-Raumschiff, das auf Tour durch das technische Herz der ESA (ESTEC) in den Niederlanden ging.

ESA-Astronaut*innen Alexander Gerst, Matthias Maurer, Samantha Cristoforetti und Thomas Pesquet während eines Hubschraubertrainings mit der Bundeswehr.

Oktober

Im Oktober absolvierten ESA-Astronaut*innen ein Hubschraubertraining, bei dem sie das sichere Bewältigen von senkrechten Starts und Landungen in anspruchsvollen Umgebungen erlernten – Fähigkeiten, die direkt für zukünftige Mondmissionen relevant sind.

Gleichzeitig wurde Orion zum Vehicle Assembly Building des Kennedy Space Center transportiert und auf das Space Launch System montiert – ein eindrucksvolles Zeichen dafür, dass die Artemis II-Mission immer näher rückt.

November

Im November wurde das vierte Europäische Servicemodul bei Airbus in Bremen fertiggestellt und für seine transatlantische Reise vorbereitet.

Auch die Argonaut-Mondlander-Familie wuchs weiter: Thales Alenia Space Italien unterzeichnete Vereinbarungen mit europäischen Partnern zum Bau des ersten Argonaut-Landers – ein konkreter Schritt hin zu einer unabhängigen und nachhaltigen europäischen Präsenz auf dem Mond.

Darüber hinaus testeten Ingenieur*innen die Ausfaltung der Antennen von Lunar Link mithilfe eines eindrucksvollen Ballons mit 1,25 Metern Durchmesser.

Das vierte Europäische Servicemodul traf Ende Dezember 2025 im Kennedy Space Center der NASA in Florida ein. Dieses Kraftpaket wird Orion und seine Besatzung während der Artemis-IV-Mission sicher zum Mond und zurück bringen und dabei für Atemluft, Trinkwasser und eine angenehme Temperatur sorgen.

Dezember

Das Jahr endete mit der sicheren Ankunft des Europäischen Servicemoduls-4 im Kennedy Space Center der NASA, bereit für seine weitere Reise ins All.

Von unterzeichneten Verträgen im Januar bis hin zu ausgelieferter Hardware im Dezember zeigt 2025 Europas stetige und unverzichtbare Rolle auf der Reise Richtung Mond.

 

 

Dieser Inhalt wurde mit einer neutralen Übersetzungsmaschine übersetzt und von einer Person überprüft. Obwohl wir uns um Genauigkeit bemühen, können Übersetzungen möglicherweise nicht alle Nuancen des Originaltextes wiedergeben.

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