Ende eines Hilfsangebots

Suchtnotruf der Städteregion schließt: Ehrenamt fehlt

30.01.2026 – 17:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Büroangestellte mit Headset (Symbolbild): Das Angebot der Suchtnotrufs in der Städteregion endet.Vergrößern des Bildes

Büroangestellte mit Headset (Symbolbild): Das Angebot der Suchtnotrufs in der Städteregion endet. (Quelle: imago stock&people)

Der Suchtnotruf in Aachen wird eingestellt. Ehrenamtliche Helfer fehlen. Die Suchtberatung bietet aber weiterhin Unterstützung für Betroffene an.

Der Suchtnotruf in der Städteregion Aachen wird am 31. Januar 2026 eingestellt. Das teilt ein Sprecher der Städteregion am Freitag mit.

Der Suchtnotruf wurde vor 25 Jahren von Ehrenamtlichen gegründet und unterstützte seitdem viele Menschen mit Suchtproblemen. Anfangs förderte der Kreis Aachen das Projekt, später die Städteregion Aachen.

Nun lassen sich aber keine Ehrenamtlichen Mitarbeiter mehr finden. Der Dienst kann daher nicht mehr fortgeführt werden. Die Suchtberatung der Städteregion Aachen übernimmt nun stattdessen die Unterstützung für Betroffene. Sie bietet kostenfreie und vertrauliche Beratungen im Einzel- und Gruppensetting an. Bürger können sich bei Fragen direkt an die Suchtberatung wenden.