Denn: Der erst im Sommer zum Kapitän ernannte Köhler verlässt den Verein – wenn es tatsächlich so kommt – mitten im Abstiegskampf. Nach zwei schwachen Auftritten im neuen Fußballjahr trennen die Eintracht nur noch zwei Punkte von einem direkten Abstiegsplatz.

Und nun droht auch noch der Abschied eines absoluten Führungsspielers. Backhaus jedoch möchte kein schlechtes Wort über Köhler verlieren. „Wir wollen nicht auf seinem Rücken irgendwas machen. Es ist sinnvoll, ihn ein bisschen zu schützen“, sagte der Trainer. Stattdessen wolle man aus dieser Situation gestärkt hervorgehen. „Ich hoffe, dass es dazu führt, dass wir noch enger zusammenrücken. Ich hoffe auf die Unterstützung unserer Fans, denn wir brauchen vollen Fokus auf die Liga“, so Backhaus.

Die Causa Köhler wolle man „ohne böses Blut“ zu Ende bringen. Und gänzlich abschreiben will er einen Verbleib seines Kapitäns noch nicht. „Was am Ende passiert, das wird der Verein klären“, sagte Backhaus. „Wenn Köhli am Ende hierbleibt, ist er weiter Teil der Mannschaft.“ Sollte er tatsächlich gehen, sei man trotz der begrenzten Zeit bis zum Ende der Transferfrist vorbereitet. „Wir schlafen nicht den ganzen Tag. Wir können immer reagieren“, so Backhaus.