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Als die Trage die Seitenlinie erreichte, bat Feyenoord-Trainer Robin van Persie (42) die Helfer, kurz anzuhalten, um mit dem verletzten Spieler sprechen, ihn trösten zu können. Sie stellten die Trage ab, und van Persie legte seinen Arm um den jungen Stürmer, der sich kurz zuvor in der Europa-League-Partie bei Real Betis offenkundig schwer am Knie verletzt hatte – Shaqueel van Persie (19), seinen Sohn.

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Nach der Partie sagte Robin van Persie: „Ich bin Trainer, aber auch sein Vater, und ich finde das schrecklich. Es ist beides. Es ist herzzerreißend, dass er das durchmachen muss.“ Die Holland-Legende weiter: „Als Shaqueel vom Feld getragen wurde, fragte ich ihn, wie es ihm geht. Ich legte ihm den Arm um die Schulter; mehr kann man in so einem Moment als Trainer und in diesem Fall als Vater nicht tun. Ich wollte ihm einfach diese Wärme vermitteln und ihm das Gefühl geben, dass wir für ihn da sind.“

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Shaqueel van Persie, der in dieser Saison unter seinem Vater zu zwei Kurzeinsätzen in der Eredivisie kam, in der Europa League zum dritten Mal spielen durfte, war erst in der 74. Minute eingewechselt worden. Drei Minuten später legte er den Anschlusstreffer zum 1:2 durch Casper Tengstedt (25) auf. Kurz darauf verdrehte er sich dann in einem Zweikampf das Knie, musste in der 84. Minute wieder ausgewechselt werden.

Robin van Persie: „Die ersten Anzeichen sind besorgniserregend“

Robin van Persie sagte: „Es sieht nicht gut aus. Untersuchungen müssen zeigen, wie es ihm geht, aber die ersten Anzeichen sind besorgniserregend. Man leidet mit jedem Spieler, der sich verletzt. Heute hat es Shaqueel getroffen, so ist das eben. Man hofft auf das Beste, aber wenn man die ersten Anzeichen hört, dass es nicht so ist, ist das herzzerreißend.“

Feyenoord Rotterdam verlor die Partie am Ende mit 1:2, schied als 29. der Europa-League-Gruppenphase aus – eine bittere Enttäuschung für den Klub.