18:30 Uhr | Ukraine ordnet Evakuierung von Familien mit Kindern in Region Charkiw an
Die Ukraine hat die Evakuierung von Familien mit Kindern aus sieben Ortschaften in der nordöstlichen Region Charkiw angeordnet. Betroffen sind Dörfer in der Gemeinde Stary Saltiw, wie der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Synegubow, mitteilte. In den Siedlungen hielten sich zuletzt noch 25 Kinder auf. Die Ortschaften liegen südlich der Stadt Wowtschansk, deren Einnahme die russische Armee nach schweren Kämpfen bereits verkündet hatte.
Russland greift die Ukraine seit Monaten täglich mit Drohnen und Raketen an. Inmitten des harten Winters hat Moskau zuletzt vor allem die Angriffe auf Energie- und Wärmeinfrastruktur deutlich verstärkt. (Quelle: AFP)
17:10 Uhr | Zwölf Staaten warnen vor steigender Gefahr eines Atomunfalls in der Ukraine
Zwölf westliche Staaten warnen eindringlich vor der steigenden Gefahr eines nuklearen Unfalls in der Ukraine. Die täglichen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur hätten nicht nur Millionen Ukrainer der Winterkälte ausgesetzt, kritisierten die Länder, darunter Deutschland, in einer Sondersitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien. Überdies sei auch die Wahrscheinlichkeit eines Atomunfalls nahe an die Realität gerückt.
Angriffe auf Umspannwerke und zunehmende Schäden am Elektrizitätsnetz gefährdeten die nukleare Sicherheit, hieß es von der Ländergruppe. Sie wies darauf hin, dass für den sicheren Betrieb von Atomkraftwerken eine verlässliche Stromversorgung notwendig sei. (Quelle: dpa)
16:27 Uhr | Russische Abgeordnete fordern Einsatz härterer Waffen in der Ukraine
Russische Abgeordnete haben nach Angaben von Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin den Einsatz härterer militärischer Mittel in der Ukraine gefordert. Die Mandatsträger bestünden auf „stärkeren Waffen“ und „Waffen der Vergeltung“, schrieb der Vorsitzende der Staatsduma auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Dies sei notwendig, um die Ziele der „speziellen militärischen Operation“ zu erreichen. (Quelle: Reuters)
14:00 Uhr | Kreml stimmt begrenzter Waffenruhe bis Sonntag zu
Russland hat nach Angaben des Kremls der Bitte von US-Präsident Donald Trump um eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine bis Sonntag zugestimmt. Dies solle eine günstige Atmosphäre für Verhandlungen schaffen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach Angaben der Nachrichtensendung „Westi“ des russischen Staatsfernsehens. Auch Trump hatte zuvor gesagt, Putin folge dieser Bitte. Auf die Nachfrage, ob Putin zugestimmt habe, antwortete Peskow laut dem von „Westi“ veröffentlichten Mitschnitt der Äußerungen des Kremlsprechers: „Das versteht sich, es war eine persönliche Bitte von Präsident Trump.“ Andere russische Medien wie die Agentur Interfax hatten Peskow zunächst nur mit der Bestätigung einer Anfrage aus Washington zitiert. (Quelle: dpa)
12:33 Uhr | Selenskyj: Keine Angriffe auf Energie in der Nacht
In der vergangenen Nacht hat es nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj keine russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur gegeben. Russland verlege den Schwerpunkt stattdessen auf die Logistik. Zudem sei bei einem Angriff in Charkiw die Produktionsstätte eines US-Unternehmens beschädigt worden. (Quelle: Reuters)