Wer heute in der Stadt unterwegs war, wurde teils von glatten Stellen überrascht, denn Schnee bedeckte viele vereiste Flächen. Trotzdem herrschte in den Notaufnahmen keine Hektik. Welche typischen Verletzungen die Kliniken jetzt besonders beschäftigen.
Die Notaufnahmen der Kliniken in Hamburg und Schleswig-Holstein sind für die Verletzungen von Glätteunfällen gut gerüstet. „Es gibt einen moderaten Zuwachs der Zahlen”, sagte ein Sprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein mit seinen Standorten in Lübeck und Kiel. Die Lage sei insgesamt aber „gut handhabbar und im Rahmen”.
Das gilt auch für die Hansestadt Hamburg. Unfallchirurgisch sei mehr zu tun, sagte ein Sprecher der Asklepios-Kliniken: „Die Notaufnahmen sind aber immer darauf vorbereitet.” Exakte Zahlen zu Verletzungen durch Glatteis-Stürze lagen in beiden Bundesländern nicht vor.
Sturz bei Glätte: Das sind typische Verletzungen
Zu den typischen Verletzungen gehören Verstauchungen, Frakturen und Kopfplatzwunden. Größere Probleme seien aktuell überfrierende Nässe und Eisflächen, die von Neuschnee verdeckt werden. Dies würde die Passanten häufig überraschen.
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Die Notaufnahmen würden auch dadurch entlastet, dass unter anderem weniger Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind und mehr im Homeoffice gearbeitet werde. So gleiche sich das Aufkommen in den Kliniken immer wieder aus, sagte der Asklepios-Sprecher. (dpa)
