Das wäre ein schmerzhafter Ausfall. Bei der Handball-Europameisterschaft treffen am Sonntag (18 Uhr/ZDF und Dyn) Dänemark und Deutschland im Finale aufeinander. Bereits in der Hauptrunde spielten die beiden Teams gegeneinander, die Dänen setzten sich mit 31:26 durch. Nun will der Weltmeister im eigenen Land gegen unsere DHB-Jungs den ersten EM-Titel seit 2012 holen.

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Fürs Endspiel muss Trainer Nikolaj Jacobsen (54) aber um einen wichtigen Spieler bangen. Abwehr-Kante Simon Hald (31) musste nach dem Halbfinal-Sieg gegen Island (31:28) ins Krankenhaus gebracht werden. Das bestätigte der Coach nach dem Weiterkommen.

Jacobsen: „Simon fühlte sich unwohl, deshalb wurde er zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Ich kann sagen, dass es ihm gut geht, aber wir müssen natürlich überprüfen, ob es verantwortungsvoll ist, ihn am Sonntag spielen zu lassen.“ Hald wurde in der 21. Minute von Gegenspieler Ellidi Vidarsson (27) am Kopf getroffen. Im Zweikampf setze der Island-Kreisläufer zum Wurf an und schlug dem 2,03-Meter-Dänen dadurch unabsichtlich ins Gesicht.

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Hald wirkte kurz benommen, spielte die erste Halbzeit aber zu Ende. Nach der Pause blieb er zunächst auf der Bank, verschwand dann in die Kabine und wurde anschließend ins Krankenhaus gefahren. Dänemark droht damit der nächste Ausfall auf der Problemposition Kreisläufer.

Handball-EM: Dänen droht nächster Kreisläufer-Ausfall

Mit Emil Bergholt (28/Fußverletzung) und Lukas Jörgensen (26/Kreuzbandriss) verletzten sich bereits zwei Kreisläufer während des laufenden Turniers. Sollte Hald ebenfalls ausfallen, wäre mit Magnus Saugstrup (29) nur noch ein Spieler für diese Position übrig. Jacobsen: „Das ist äußerst bedauerlich, und ich hoffe, dass ich das nie wieder erleben muss.“

Hald, der von 2018 bis 2023 in Flensburg spielte und mittlerweile in Aalborg an der Seite von Juri Knorr (25) aufläuft, ist seit Jahren fester Bestandteil der Dänen-Nationalmannschaft. Bislang wurde er viermal Weltmeister, gewann 2024 auch olympisches Gold in Paris.