Wenn Schnee und Eis die Straßen im Taunus bedecken, ist der Winterdienst von Hessen Mobil im Einsatz, um Bundes-, Landes- und Kreisstraßen befahrbar und sicher zu halten. Damit dies reibungslos gelingt, appelliert die Behörde an die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer – insbesondere beim Parken.

Falschparker als Hindernis

Wie Hessen Mobil mitteilt, müssen die Fahrbahnen frei bleiben, damit die Räum- und Streufahrzeuge zügig vorankommen können. Schon einzelne blockierte Straßenabschnitte können dazu führen, dass die großen Einsatzfahrzeuge stecken bleiben oder sich ihre Einsätze erheblich verzögern. Dies beeinträchtigt die Sicherheit auf den Straßen.

„Gerade in engen Ortsdurchfahrten ist es entscheidend, dass Fahrbahnen frei bleiben. Wenn Räumfahrzeuge nicht durchkommen, leidet die Verkehrssicherheit für alle“, erklärt Kristin Kulikowsky, Fachdezernentin für den Betrieb Rhein-Main bei Hessen Mobil.

Halteverbote zur Sicherheit

In manchen Fällen sei es daher notwendig, dass die örtlichen Straßenverkehrsbehörden vorübergehend Halteverbote einrichten. Diese Maßnahme diene ausschließlich dazu, den Winterdienst zu gewährleisten. „Unser Ziel ist es nicht, den Verkehr unnötig einzuschränken, sondern die Straßen für alle nutzbar und sicher zu halten“, so Kulikowsky weiter.

Hessen Mobil bittet daher alle Verkehrsteilnehmer, in der Winterzeit besonders auf zusätzliche Beschilderungen zu achten und rücksichtsvoll zu parken. So könne jeder dazu beitragen, dass die Straßen im Taunus sicher bleiben.