Unangenehme Hauterkrankung
So geht die Bädergesellschaft gegen Fußpilz vor
31.01.2026 – 06:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Frau unter der Dusche (Symbolbild): Besonders an feuchten und warmen Orten wie Duschen in Schwimmbädern fühlt sich der Fußpilz wohl. (Quelle: IMAGO / imagebroker/imago-images-bilder)
Neujahrsvorsatz mit böser Überraschung: Schwimmen ist im Trend. Doch mancher Schwimmbadbesuch endet mit Fußpilz. Was die Bädergesellschaft dagegen unternimmt.
Der beliebteste Trendsport des Jahres 2026 ist das Schwimmen. Das zumindest behauptet die Zeitschrift „Elle“, aber auch in den sozialen Medien trendet der Sport. Die Vorteile liegen auf der Hand: Schwimmen ist gelenkschonend, der ganze Körper wird trainiert und die Ausrüstung für den Sport ist auch schon für kleines Geld zu haben.
Doch mancher Schwimmbadbesuch endet mit einer unangenehmen und vor allem juckenden Überraschung: Fußpilz. Zwar ist die Behandlung unkompliziert und Antipilzmittel in der Apotheke erhältlich. Am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht zu einer Infektion kommt.
Warm und feucht – das sind die idealen Bedingungen für Fußpilz. In Schwimmbädern fühlt er sich deshalb besonders wohl. Gleichzeitig werden diese von vielen Menschen besucht, von denen einige bereits infiziert sind. Durch verlorene Hautschuppen verbreiten sich die Pilzsporen schließlich auf Böden, in Umkleiden oder in Duschbereichen.
Durch die Feuchtigkeit in den Räumen können die Pilzsporen mehrere Tage bis Wochen überleben. Wenn Menschen barfuß und mit durch das Wasser aufgeweichten Füßen in die Sporen treten, dringt der Pilz leicht in die Haut ein und infiziert sie.
Auf Nachfrage betont die Bädergesellschaft Düsseldorf, dass Hygiene und Sauberkeit höchste Priorität haben. Um die Ausbreitung von Fußpilz und anderen Erregern zu verhindern, werden täglich Grundreinigungen und Desinfektionen durchgeführt. Auch im laufenden Betrieb werden Umkleiden, Toiletten, Duschen und die weiteren Bereiche gesäubert. Dabei kommen Mittel zum Einsatz, die speziell gegen Fußpilz, Bakterien und Viren wirken.
Wer außerhalb des Wassers, also in Duschen, Umkleiden und am Beckenrand, permanent Badeschlappen trägt, muss keine Infektion befürchten. Nach dem Schwimmen sollten die Füße und Zehen außerdem gründlich abgetrocknet werden. Die Bädergesellschaft empfiehlt außerdem, Socken und Handtücher bei mindestens 60 Grad zu waschen. So bleibt vom Schwimmbadbesuch kein unangenehmes Mitbringsel zurück, sondern nur das gute Gefühl, etwas für sich und seine Gesundheit getan zu haben.
