Emotionale Szenen

Nach über 25 Jahren: Karnevalsstar hört auf – Tränen auf der Bühne

31.01.2026 – 14:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Albert Detmer am Schlagzeug der Rabaue (Archivfoto): Der 66-Jährige geht bald in den musikalischen Ruhestand.Vergrößern des Bildes

Albert Detmer am Schlagzeug der Rabaue (Archivfoto): Der 66-Jährige geht bald in den musikalischen Ruhestand. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago)

Nach 25 Jahren ist Schluss: Bei seinem vorletzten Auftritt fließen Tränen auf der Bühne. Doch dann folgt für einen Karnevalsstar die große Überraschung.

Tränen auf der Bühne, Standing Ovations im Saal: Bei der Mädchensitzung von KG Treuer Husar Blau-Gelb und Großer Allgemeiner im Kölner Hotel Pullman wurde es am Freitagabend emotional. Albert Detmer, Gründungsmitglied und Schlagzeuger der Stimmungsband Rabaue, verabschiedete sich dort nach 25 Jahren und über 5.000 Live-Auftritten von seinem Publikum.

Der 66-jährige Berufsmusiker aus Hackenbroich gehört seit 2001 zu den Rabaue, die mit Hits wie „Pizza Hut“, „Insellied“ und dem aktuellen Sessionskracher „Baila, Baila Kölsch“ zum festen Inventar des Kölner Karnevals zählen. Sein allerletzter Auftritt ist demnach für Karnevalssonntag bei „Fastelovend famos“ der Kölschen Narren-Gilde in der Stadthalle geplant.

Wie es in einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und einer Pressemitteilung der KG Treuer Husar Blau-Gelb heißt, wurde der langjährige Musiker beim offiziellen Abschied von seiner Gesellschaft, den Treuen Husar, für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Präsident Markus Simonian und Vorsitzender Berthold Diller überreichten ihm nach dem Auftritt die silberne Vereinsnadel, den Sessionsorden, die Jubiläumschronik und eine Flasche des limitierten Jubiläums-Gins.

Die größte Überraschung folgte zum Schluss: Detmer darf am 16. Februar seinen Lebenstraum verwirklichen und gemeinsam mit dem Tanzpaar auf dem Festwagen des Treuen Husaren am Rosenmontagszug teilnehmen. „Ich freue mich tierisch“, sagte er laut der Kölner Zeitung mit Tränen in den Augen. „Ich war schon mehrmals beim Zoch, aber noch nie auf einem Wagen.“