Der Satiriker Maxi Schafroth hat in Grönland die US-Flagge gehisst – und damit einen Skandal ausgelöst. Zurück in Deutschland macht er wieder Kabarett. Äußert er sich?
31. Januar 2026, 16:27 Uhr
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Der Skandalkabarettist Maxi Schafroth sorgt mit seinem Auftritt in den Münchner Kammerspielen für Aufsehen. Trotz des Eklat in Grönland bleibt er vorerst schweigsam und präsentiert stattdessen sein Musiktheaterstück über die Landwirtschaft im Allgäu. Erst während der Vorstellung bricht er sein Schweigen und äußert sich kritisch zu seinem umstrittenen Auftritt in Nuuk. Schafroth, der bisher vor allem in München bekannt war, erfährt durch den Vorfall einen enormen Popularitätsschub, der ihn sogar international ins Rampenlicht rückt. Sein Verständnis von Kunst und Humor wird dabei jedoch kontrovers diskutiert, insbesondere seine ernste Reaktion auf die Kritik an seinem Grönland-Gag stößt auf geteilte Meinungen.
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Maxi Schafroth spricht sonst Pumuckl synchron – nun hat er die Grönländer Bevölkerung gegen sich aufgebracht.
© Lennart Preiss/dpa
Zwei Tage danach ist der Skandalkabarettist bestens gelaunt, zumindest tut er so. Jovial steht er vor der Bühne der Münchner Kammerspiele, angetan im modischen Trachtenanzug, dem „leichten Sommer-Stoiber“, wie man in Bayern gerne sagt. Die Vorstellung ist noch nicht losgegangen, aber Maxi Schafroth begrüßt die Gäste, weist sie zu den Plätzen, währenddessen schon die Stubnmusi spielt. Gleich geht sein Musiktheaterabend los, Wachse oder weiche betitelt, die Kammerspiele sind seit Langem ausverkauft. Es geht um Selbstausbeutung von Bauern und Globalisierung im Allgäu, aber an diesem Abend interessiert das Publikum vor allem eines: Wird Schafroth etwas zu seinem kleinen Eklat in Grönland sagen? Zu seinem gründlich in die Hose gegangenen Auftritt in der Hauptstadt Nuuk, als er versucht hat, vor dem Kulturzentrum die US-amerikanische Flagge zu hissen, angeblich um sich über US-Präsident Donald Trump lustig zu machen? Erst mal nicht.