Standdatum: 31. Januar 2026.
Autorinnen und Autoren:
Yannick Lowin und
Karsten Lübben
Die Partie gegen Borussia Mönchengladbach könnte für Horst Steffen die letzte als Werder-Trainer gewesen sein.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Keke Topp rettete den Bremern mit seinem Tor gegen Gladbach zwar einen Punkt, aber Horst Steffen womöglich nicht den Job. Sportchef Clemens Fritz kündigte eine interne Analyse an.
Schon vor der Partie war klar, dass es für Steffen eng werden könnte, sofern den Bremern nicht endlich wieder ein Sieg gelingt. Seit mittlerweile zehn Partien haben sie in der Bundesliga nun nicht mehr gewonnen. Einzig der späte Ausgleich von Keke Topp verhinderte, dass das Team in der Tabelle auf den 16. Platz, den Relegationsrang, abrutscht.
Steffens Job scheint trotzdem in Gefahr zu sein. Nachdem Clemens Fritz ihm am Dienstagabend im Anschluss an die Niederlage gegen die TSG Hoffenheim (0:2) noch eine Jobgarantie ausgesprochen hatte, wählte Werders Sportchef nach der Partie gegen die Gladbacher andere Worte. Ein klares Bekenntnis zu Steffen als Trainer vermied Fritz auf Nachfrage. „Wir werden das erstmal sacken lassen, intern besprechen und analysieren“, sagte Fritz im ARD-Interview. „Das ist der Fußball. Wenn du zehn Spiele am Stück nicht gewonnen hast, ist es schwierig.“
Steffen wiederum erklärte, davon auszugehen, dass er Werder-Trainer bleiben wird. „Ich fühle mich gut hier, dementsprechend freue ich mich auf eine weitere Zusammenarbeit und hoffe, dass diese noch lang geht“, so der 56-Jährige.
Bild: Imago | Nordphoto
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Dieses Thema im Programm:
butenunbinnen.de, „Fritz hebt die Jobgarantie auf: Muss Werder-Coach Steffen jetzt gehen?“, 31. Januar 2026, 18:30 Uhr

