Wegen Oberleitungsschaden
Wieder Störung bei der Bahn: ICEs und IC nach Berlin und Leipzig fallen aus
Bahnreisende zwischen Hannover und Berlin brauchen am Samstag erneut Geduld: Nach einer behobenen technischen Störung am Morgen gab es am Nachmittag neuen Ärger: Ein Oberleitungsschaden bei Bückeburg sorgt für Zugausfälle im Regional- und Fernverkehr.
Nachdem es bereits am Morgen wegen einer technischen Störung zwischen Berlin und Wolfsburg zu erheblichen Verspätungen gekommen war, folgten am Nachmittag weitere Einschränkungen und Zugausfälle.
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Nach Angaben der Bahn war die Störung am Vormittag gegen 9.30 Uhr zwar behoben worden. Doch gegen 13 Uhr führte ein Defekt an der Oberleitung zwischen Kirchhorsten und Bückeburg zu erneuten Zugausfällen. Laut DB InfraGo waren beide Gleise der Strecke betroffen, die Verbindung wurde vollständig gesperrt.
Ost-West-Verbindung gekappt
Wie ein Bahnsprecher mitteilte, wirkt sich das auch auf den Fernverkehr aus. Die ICE-Sprinter auf der Verbindung Berlin–Köln–Bonn sowie die Intercity-Züge der Linie Dresden–Leipzig–Magdeburg–Hannover–Dortmund fallen vollständig aus. ICE-Züge zwischen Berlin und Amsterdam werden in beiden Fahrtrichtungen zwischen Hannover und Osnabrück umgeleitet und verspäten sich dadurch um rund 70 Minuten; die Haltestellen Minden, Bad Oeynhausen und Bünde entfallen. Alle übrigen ICE-Verbindungen zwischen Hannover und Hamm werden ebenfalls umgeleitet und kommen mit etwa 60 Minuten Verspätung an. Auch hier entfallen mehrere Zwischenhalte, darunter Minden, Herford, Bielefeld Hauptbahnhof und Gütersloh Hauptbahnhof.
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Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Behebung der Störung soll bis in die Abendstunden ziehen. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt in der Bahn-App DB Navigator über ihre Verbindungen informieren.
HAZ