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Die Roten Teufel gingen mit einer etwas überraschenden Aufstellung ins Nachbarschaftsduell mit der SVE. Die Frage Norman Bassette oder Ivan Prtajin beantworte Trainer Torsten Lieberknecht mit Prtajin und Bassette und ließ stattdessen Fabian Kunze zunächst auf der Bank. Dort nahmen auch Neuzugang Jacob Rasmussen und erstmals seit seiner schweren Verletzung im Hinspiel Simon Asta Platz. 49.179 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen vom Anpfiff weg ein rasantes Spiel, mit viel Tempo und anfangs leichten Vorteilen für Elversberg. Die erste ganz dicke Chance verbuchten allerdings die Lautrer, als Paul Joly eine Hereingabe von Mika Haas an den Pfosten grätschte (20.). Nach einer kurzen Druckphase des FCK waren in der Schlussphase der ersten Hälfte aber wieder die Elversberger am Drücker.
In der 41. Minute musste Torjäger Ivan Prtajin verletzt raus. Dann überschlugen sich bereits in der Nachspielzeit die Ereignisse. Zunächst schienen die Lautrer mit dem Schrecken davongekommen zu sein, als Maximilian Rohr den Ball nach einem Freistoß aus zwei Metern über den Kasten von Julian Krahl jagte (45.+1). Dann meldete sich jedoch der VAR und schickte nach einem langen Check Schiedsrichter Deniz Aytekin raus an den Bildschirm. Der entschied schließlich aufgrund eines Griffs von Leon Robinson an Rohrs Trikot auf Elfmeter und zeigte dem Lautrer auch noch die Rote Karte. Besonders bitter war dabei, dass der Elversberger den Ball vor seinem Abschluss auch an den Arm bekommen hatte. Lukas Petkov verwandelte den Strafstoß zum 0:1 (45.+6). Noch war der erste Durchgang aber nicht zu Ende. Naatan Skyttä kam im Strafraum noch einmal in Abschlussposition und vom Bein von Rohr landete der Schuss des Finnen zum Ausgleich im Netz (45.+9).
Beim Stand von 1:1 ging es somit in den zweiten Durchgang, den der FCK mit einem Mann weniger bestreiten musste. Und schon nach wenigen Minuten konnten die Saarländer aus dem numerischen Vorteil Kapital schlagen. Tom Zimmerschied bediente David Mokwa, der Julian Krahl aus kurzer Distanz zum 1:2 überwand (59.). Trainer Lieberknecht reagierte mit mehreren Wechseln und brachte unter anderem Neuzugang Jacob Rasmussen. Ein Treffer würde zumindest einen Zähler sichern. Eine richtig dicke Ausgleichschance konnten sich die dezimierten Gastgeber aber keine erarbeiten. Stattdessen sorgte auf der anderen Seite Luca Schnellbacher mit dem 1:3 für die Vorentscheidung (86.).
Durch die Niederlage müssen die Roten Teufel den Kontakt zu den ersten fünf Plätzen etwas abreißen lassen. Am kommenden Samstagabend (20:30 Uhr) wartet mit der Partie beim SV Darmstadt 98 die nächste schwere Aufgabe auf die Mannschaft vom Betzenberg.

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