Kirill Dmitriev, ein Sondergesandter Putins, soll heute in Miami mit Vertretern aus Trumps Team zusammentreffen, berichtet Reuters. Wahrscheinlich nehmen Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Sondergesandter Steve Witkoff teil. Das Treffen findet einen Tag vor einer weiteren Gesprächsrunde über ein mögliches Kriegsende in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt.
Parallel empfing Putin den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates der Islamischen Republik Iran, Ali Laridschani, im Kreml. Der iranische Botschafter in Moskau, Kazem Jalali, erklärte auf Telegram, es seien «wichtige regionale und internationale Themen» besprochen worden. Der Besuch war nicht vorab angekündigt worden.
Angriffe auf Energieinfrastruktur
Russland hat nach Angaben von Vize-Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko innerhalb von 24 Stunden sieben Mal die ukrainische Bahninfrastruktur attackiert. «Russland greift absichtlich die Logistikrouten der Ukraine an», schrieb sie auf X. In der Region Saporischschja meldete die Militärverwaltung 1019 Angriffe auf 33 Ortschaften, drei Menschen wurden verletzt.
In Kiew sind weiterhin über 250 Wohnblocks ohne Strom. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte auf Telegram mit, Versorgungsbetriebe arbeiteten an der Wiederherstellung. Die Heizung könnte bis zum 1. Februar wieder funktionieren, schätzt Oleksandr Kharchenko, Direktor des Forschungszentrums für die Energiewirtschaft.
Irland hat 25 Millionen Euro für die ukrainische Energieinfrastruktur zugesagt. Außenminister Andrij Sybiha dankte auf X: «Dieser wichtige Beitrag kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Bevölkerung in der gesamten Ukraine unter den Folgen russischer Angriffe und den damit verbundenen Heizungsausfällen leidet – und das in einem der härtesten Winter seit Jahren.»
Europa diskutiert militärische Unabhängigkeit
Die Sicherheitsexpertin Jana Puglierin vom Thinktank European Council on Foreign Relations in Berlin äußerte sich skeptisch zu einer europäischen Atombombe als Ersatz für US-Schutz. In den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte sie: «Priorität müsste haben, mit den Atommächten Frankreich und Großbritannien einen pragmatischen Weg zu suchen, wie sie stärker zur gesamteuropäischen Abschreckung beitragen können.»
Für eine generelle militärische Unabhängigkeit Europas von den USA bräuchte es «fünf Jahre mindestens, für Bereiche wie Aufklärung, Überwachung, Satelliten vielleicht sogar ein Jahrzehnt oder länger», so Puglierin. Das frühere NATO-Modell, bei dem Verbündete freiwillig den USA als Partner folgten, sei «offensichtlich nicht mehr im Angebot».
Weitere Entwicklungen
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat drei Männer in Odessa verhaftet, die im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB Terroranschläge geplant haben sollen. Die Verdächtigen wollten ukrainische Spezialkräfte und Soldaten mit ferngesteuerten Sprengsätzen angreifen. Ihnen droht lebenslange Haft wegen Hochverrats.
Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Rating zeigt die Stimmung in der Ukraine: 72 Prozent der Befragten bewerten Trump negativ, 80 Prozent Xi Jinping und 99 Prozent Putin. Die Erhebung wurde vom 11. bis 14. November unter 1000 Personen durchgeführt.
Das ukrainische Verteidigungsministerium meldete für den vergangenen Tag 880 getötete oder verletzte russische Soldaten. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 sollen insgesamt 1.239.590 russische Soldaten „eliminiert“ worden sein. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.