• Symptom Fieber in Kalenderwoche 5 am stärksten verbreitet mit 13.427 Meldungen
  • Anstieg um 49.3% bei Husten
  • Hautverletzung mit 1.3% Rückgang

Fieber ist derzeit das am häufigsten gemeldete Symptom – vor allem bei Kindern. Die AOK erklärt, dass Fieber meist eine normale Abwehrreaktion auf Infektionen ist: Der Körper stellt seine „Temperatur-Einstellung“ höher, um Viren und Bakterien besser zu bekämpfen.

Gerade in Kita und Schule treffen Kinder auf viele neue Erreger; typische Kinderkrankheiten und Atemwegsinfekte verlaufen fast immer mit Fieber. Dadurch steigen die Fieberzahlen in dieser Jahreszeit besonders deutlich – medizinisch meist ein Zeichen dafür, dass das kindliche Immunsystem auf Hochtouren arbeitet, nicht unbedingt für schwerere Erkrankungen.

Fieber aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Fieber werden für Kalenderwoche 5 am häufigsten gemeldet bei dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117. Die Beschwerde wurde insgesamt 13.427 mal gemeldet. Damit entfielen 10,5 Prozent aller Anrufe bundesweit auf Fieber.

Quelle: SmED

Symptome aktuell: Hautverletzung rückläufig – Husten mit stärkstem Anstieg

Laut den Daten des Patientenservice verzeichnen Hautverletzung im Moment den deutlichsten Rückgang: Im Vergleich zur Vorwoche reduzierte sich die Zahl der Berichte um 1.3% von 1.970 auf 1.944 Fälle.

Dementgegen stiegen Beschwerden über Husten deutlich. Um ganze 49.3% stiegen Beschwerden über das Symptom. Zu diesem Symptombild verzeichnete der Patientenserivce in Kalenderwoche 4 insgesamt 9.321 Anrufe. In der vorherigen Kalenderwoche wurden nur 6.243 registriert.

Die AOK erklärt, dass kalte Luft und trockene Heizungsluft die Schleimhäute austrocknen und so den Husten in die Höhe treiben. Weil Menschen sich jetzt häufiger in geschlossenen Räumen aufhalten, breiten sich Viren besonders schnell aus. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem, die Infekte schneller erwischen.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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mel/roj/news.de